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	<title>Players-Source - Das Konsolen-Magazin &#187; Testbericht</title>
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		<title>Bodycount im Test</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PlayStation News]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[XBox 360 News]]></category>
		<category><![CDATA[Bodycount]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer erinnert sich noch an den Ausnahme Shooter Black? Die Entwickler haben wieder zugeschlagen und haben kürzlich unter der Flagge von Codemasters ein neuen Shooter veröffentlicht. Bodycount! In Bodycount stehen die Waffen und Feuergefechte klar im Vordergrund. In bester Rambo Manier ballert man sich durch die Levels und lässt dabei kein Stein auf dem anderen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.players-source.de/2011/10/18030-bodycount-im-test/" title="Link to Bodycount im Test"><img class="wppt_float_left" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/wp-post-thumbnail/BP7tue.jpg" alt="" title="" width="40" height="40" /></a><p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot1.jpg" rel="lightbox[18030]" title="bodycount-screenshot1"><img class="alignnone size-large wp-image-18032" title="bodycount-screenshot1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot1-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" /></a></p>
<p>Wer erinnert sich noch an den Ausnahme Shooter Black? Die Entwickler haben wieder zugeschlagen und haben kürzlich unter der Flagge von Codemasters ein neuen Shooter veröffentlicht. <strong>Bodycount</strong>!</p>
<p>In <strong>Bodycount</strong> stehen die Waffen und Feuergefechte klar im Vordergrund. In bester Rambo Manier ballert man sich durch die Levels und lässt dabei kein Stein auf dem anderen. Damit das auf Dauer nicht zu eintönig wird, hat man das Ganze mit einem Combo-Punkte-System versehen. Wie schon bei  „Bulletstorm“ erhaltet ihr hier Punkte für Stilvolles Töten.</p>
<p>Mit Kopfschüssen, Kills durch Deckungen hindurch und Granatenkills treibt ihr den Combozähler in die Höhe. Am Ende jeden Levels könnt ihr dann euer Ergebnis mit euren Freunden vergleichen.</p>
<p>Bei den Levels handelt es sich um kleinere „Open World“ Areale, die ihr frei begehen könnt und so selbst entscheidet wie ihr an die nächste Aufgabe ran geht.  Diese beschränken sich meist auf „Gehe zu Punkt A und zerstöre das und das“ oder „entschärfe, aktivere oder töte folgendes Ziel“. Die Umgebungen reichen von Städten über Slums  bis hin zu futuristischen Bunkeranlagen.</p>
<p>Grafisch bewegt sich „Bodycount“ im Mittelfeld. Die Levels sehen nett aus und sind mit vielen Details und Objekten gespickt, die sich als Deckung nutzen lassen. Im Laufe der Feuergefechte werden diese jedoch in Mitleidenschaft gezogen. Dies macht die Ego-Engine möglich, die schon in der DiRT Serie für ordentlich Spaß sorge. Umso größer wird das Grinsen auf dem Gesicht, wenn man mit seiner Wumme sämtliche Gegner samt Umgebung auseinander nimmt. Natürlich trägt der gute Sound von Waffen und Explosionen dazu bei. Die Waffen klingen kraftvoll und realistisch und Vermittelt ein gutes Gefühl mitwelcher Wucht die Kugeln ihr Ziel treffen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot2.jpg" rel="lightbox[18030]" title="bodycount-screenshot2"><img class="alignnone size-large wp-image-18033" title="bodycount-screenshot2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot2-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" /></a></p>
<p>Die Waffen selbst sind sehr gut gelungen und stehen ihren Originalen in nichts nach. Das Arsenal ist klein aber fein und reichen von der einfachen Handfeuerwaffe bis hin zur massiven M60. Dazu kommen vier Spezialfähigkeiten die sich im Laufe des Spiels freischalten lassen. Natürlich kann man diese nicht permanent benutzen. Wenn man also z.B. für kurze Zeit Unverwundbar sein oder einen Luftschlag anfordern möchte, muss man vorher eine gewisse Menge an „Interna“ sammeln. Davon bekommt man aber reichlich, da jeder gefallene Gegner etwas verliert.</p>
<p>Was leider viel zu kurz kommt ist die Story. Diese hat zwar ein paar gute Ansätze aber die Erzählung und Inszenierung  ist leider viel zu fade. Man wird ohne große Einführung ins Geschehen geworfen und die Story wird lediglich durch kurze Cut-szenes und Funksprüche vorangetrieben. Man selbst ist ein Agent einer Agentur die sich das „Netzwerk“ nennt und ist auf der Jagd nach den Agenten von „Target“.</p>
<p>Leider ist auch die KI der Gegner nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ab und an suchen sie sich mal eine sichere Deckung. Ein anderes Mal laufen sie einem stumpf hinterher und man kann Seelen ruhig hinter der nächsten Ecke auf sie warten. Dazu kommt das das es keine Energieanzeige gibt, man sieht zwar wann man getroffen wird aber man hat kein Gefühl dafür wie viel man noch einstecken kann bevor man das Zeitliche segnet.</p>
<p>Dann wäre da noch der Multiplayermodus, in dem Ihr sowohl Koop als auch Deathmatch und Team-Deathmatch zocken könnt. Der Koop Modus ist ein ganz normaler Überlebens Modus, wie man ihn z.B. auch aus „Call of Duty“ kennt. Es gilt insgesamt 20 Gegnerwellen zu überstehen. Maximal kann man hier mit zwei Spielern spielen. Die restlichen Modi lassen sich mit bis zu 12 Spielern spielen. Wie auch im Einzelspieler sammelt ihr nebenbei „Interna“ und könnt somit eure Spezialfähigkeiten benutzen.</p>
<p>Leider hat zum Zeitpunkt der Review so gut wie keiner das Spiel online gezockt, so das ich keine weiteren Eindrücke sammeln konnte. Aber Multiplayer ist eher eine kleine drein Gabe und kann nicht für Langzeitmotivation sorgen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot3.jpg" rel="lightbox[18030]" title="bodycount-screenshot3"><img class="alignnone size-large wp-image-18034" title="bodycount-screenshot3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/10/bodycount-screenshot3-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Alles in allem ist Bodycount ein Arcade Action Shooter in dem es einfach Laune macht Gegner und Umgebung mit Waffengewalt zu zerlegen. An jeder Ecke Explodiert etwas oder wird durch die Kugeln in Stücke gerissen, während man mit Dauerfeuer einen Gegner nach dem anderen erlegt. Wer sich mit so einfachen Dingen vergnügen kann und über die technischen Mängel hinweg sehen kann, sollte mal einen Blick riskieren. Aber lieber erst, wenn der Titel etwas günstiger geworden ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>- by Julian Kraus -</em></p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_M%C3%BCnze.png" rel="lightbox[18030]" title="Players-Source Bronze Award"><img class="alignnone size-large wp-image-12440" title="Players-Source Bronze Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_M%C3%BCnze-251x253.png" alt="" width="251" height="253" /></a></p>
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		<title>Im Test: Bulletstorm</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 16:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[PlayStation News]]></category>
		<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[XBox 360 News]]></category>
		<category><![CDATA[Bulletstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[… und ich dachte, EA würde die deutsche CUT Version von Bulletstorm so „kaputt schneiden“ das sich alleine deshalb  ein Blick auf das Spiel lohnt. Leider konnte ich mich nicht auf mein Gefühl verlasen denn Epic Games hat es trotz USK wirklich geschafft einen anständigen Splatter-Shooter Titel auf den deutschen Markt zu bringen. „Wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-12440" title="Players-Source Bronze Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze-162x164.png" alt="" width="110" height="112" />… und ich dachte, EA würde die deutsche CUT Version von <strong>Bulletstorm</strong> so „kaputt schneiden“ das sich alleine deshalb  ein Blick auf das Spiel lohnt. Leider konnte ich mich nicht auf mein Gefühl verlasen denn Epic Games hat es trotz USK wirklich geschafft einen anständigen Splatter-Shooter Titel auf den deutschen Markt zu bringen. „Wie ich meine Gegner am elegantesten töten kann“ wäre wohl ein gelungener Untertitel für Bulletstorm gewesen.</p>
<p><strong>Die Story…</strong><br />
… gestaltet sich zwar sehr fiktiv, ist aber alles andere als uninteressant, auch wenn die ja normalerweise bei Shootern nicht wirklich im Vordergrund steht. Ein Trupp Söldner, die Dead Echo, die für die Regierung arbeiten kommt dahinter, dass sie von ihrem Vorgesetzen, General Sarrano, nur belogen und betrogen wurden und statt Schwerverbrechnern einfache Zivilisten auf Anweisung von General Sarrano töten getötet haben. Das gefällt dem Dead Echo Team gar nicht und beschließt unter der Leitung von Grayson Hunt sich am General zu rächen für alle die Lügen. 10 Jahre später trifft Team Echo im Weltraum auf Generel Sarrano Raumschiff, dass sie samt dem eigenen Schiff auf einem unbekannten, mit Mutanten vollgepackten,  Planten zum Absturz bringen. Bei diesem Unglück verliert Hunt fast seine komplette Crew. Nur Ishi Sato, der auf dem Planeten noch notdürftig mit bionischen Teilen zusammen geflickt wurde, überlebt neben Hunt den Crash und beide machen sich auf den Weg dieser Hölle zu entfliehen und endgültig Rache an General Sarrano nehmen zu können. Auf ihrem Trip treffen die beiden schnell auf Trishka, eine Elitesoldatin des General, die aber zusammen mit den Jungs das primäre Ziel verfolgt von diesem Planten zu verschwinden. Die Story gestaltet sich zwar in vielen Punkten vorhersehbar, ist aber gerade in zwischen Akt 3 und Akt 5 das einzige, was einen bei Laune hält. Zwischenzeitlich wird das Spiel durch ständige Wiederholungen und kaum Neuerungen nämlich kurzfristig langweilig. Aber ab dem 6. Akt ändert sich das wieder und man kann bis zum vorhersehbaren aber doch offenen Ende eigentlich nicht mehr aufhören.</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/02/Bulletstorm_Screen_12.jpg"><br />
</a> <a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/02/Bulletstorm_Screen_12.jpg" rel="lightbox[15522]" title="Bulletstorm_1"><img class="aligncenter size-large wp-image-15523" title="Bulletstorm_1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_1-520x292.jpg" alt="" width="520" height="292" /></a></p>
<p><strong>Das Gameplay…</strong><span id="more-15522"></span><br />
… hat zwar unter der USK gelitten, wenn man das Spiel mit der PEGI Demo vergleicht, aber nicht so stark, das der komplette Spielspaß verloren geht. Im Gegenteil, die Steuerung ist einfach und wird im Spielverlauf immer wieder erklärt. EPIC Games typisch kommen Gears of War Spieler sofort damit klar. In den Versorgungskapseln die überall im Spiel zu finden sind kann man nicht nur seine Waffen mit den durch „kustvolles“ töten erlangten Erfahrungspunkten aufstocken, sondern auch neue Waffen freischalten. Zudem gibt es eine sich ständig erweiternde Übersicht wie viele Punkte man für spezielle „Moves“ bekommt. Ziel ist es, möglichst alle brutalen oder „kunstvollen“ Arten des Dahinscheidens an den Gegnern zu praktizieren. Ich habe das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ durch gespielt und dort ist es schon nicht einfach sich im den ganzen Gedränge noch auf spezielle Kombos zu konzentrieren, was aber auch gleichzeig einen gewissen Reiz hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_2.jpg" rel="lightbox[15522]" title="Bulletstorm_2"><img class="size-medium wp-image-15524 alignnone" title="Bulletstorm_2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_2-356x200.jpg" alt="" width="255" height="143" /> </a><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_3.jpg" rel="lightbox[15522]" title="Bulletstorm_3"><img class="alignnone size-medium wp-image-15525" title="Bulletstorm_3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_3-356x200.jpg" alt="" width="255" height="144" /></a></p>
<p><strong>Grafik und Sound…</strong><br />
… haben leider auch etwas unter der USK gelitten. Durch das „wegschneiden“ der Splattereffekte kommt es das ein oder andere Mal zu komischen Grafikfehlern, über die man aber getrost hinweg sehen kann. EPIC Games wird keinen Award mit der Grafik gewinnen, aber trotzdem wurde auf ein paar Detail doch sehr geachtet und sowohl in den Zwischensequenzen als auch in Spielsituationen kommen sehr gut designte Szenarien zum Vorschein die neben der interessanten Optik auch eine Menge Abwechslung bieten. Der Sound ist, wie man es von einem Spiel in der dieser Art eigentlich erwartet. Es knallt, scheppert und donnert alles bombastisch und man bekommt ein gutes Feeling für das Spiel. Um ehrlich zu sein, der Sound ist nicht besonders aufgefallen, was aber, zumindest bei mir, so viel heißt wie: „Es hat alles gestimmt.“ Ich hatte nie das Gefühl etwas sei total übertrieben oder zu wenig. Jeder „Bumm“ ist sowohl den grafischen, als auch den akustischen Ansprüchen gerecht geworden.  Naja… abgesehen von den fehlenden Splattereffekten, das fehlende Blut oder das „zerreißen“ der Gegner, dass dank der USK nur mit der Uncut Version zu genießen ist, gibt dem Spiel einiges mehr an Pepp und Fun.</p>
<p><strong>Multiplayer…</strong><br />
… bringt Bulletstorm natürlich auch. Leider keinen Koop Modus der in dieses Spiel rein gepasst hätte wie in kaum ein anderes. Bulletstorm liefert nur einen Multiplayer Modi in dem man als Team Wellen von Gegnern töten muss – aber – mit Vorgaben. So müssen einige Feinde auf eine gen bestimmte Art sterben um möglichst viele Punkte zu erlangen. Für jede Gegnerwelle gibt eines Mindestpunktzahl die im Team erreicht werden muss damit man in den nächste Ebene gelangt. Auf der Xbox 360 lief das ganze sehr stabil und ohne Lags.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_4.jpg" rel="lightbox[15522]" title="Bulletstorm_4"><img class="alignnone size-large wp-image-15526" title="Bulletstorm_4" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/03/Bulletstorm_4-520x292.jpg" alt="" width="520" height="292" /></a></p>
<p><strong>Dann ist da noch…</strong><br />
… der sogenannte Echo Modus. Nach Abschluss der Story kann man hier leicht veränderte Story Level spielen in denen man nichts anderes tun muss als viele viele Punkte sammeln. Denn das erzielte Ergebnis kann man mit denen seiner Freunde vergleichen so kann man ständig versuchen seine Freunde zu übertrumpfen. Ein nettes kleines Addon das für zusätzlichen Spaß sorgt und auch dafür, dass man das Game nicht nach abgeschlossener Story in der Ecke verstauben lässt.</p>
<p><strong>Das Fazit&#8230;</strong><br />
… zu Bulletstorm überrascht mich selbst. Wie bereits oben erwähnt habe ich vermutet das die USK das Spiel doch sehr kaputt machen wird und der eigentliche Spielspaß verloren geht. Nüchtern betrachtet ist dem aber nicht so. Natürlich würde ich mir 2x überlegen ob ich mir die USK, oder die PEGI Uncut Version kaufe, aber im Zeitalter des Internet ist ja auch kein Problem mehr an eine PEGI Version ran zu kommen, aber die deutsche Version ist durchaus spielbar. Auch wenn Bulletstorm nicht der große Blockbuster ist freue mich trotzdem schon auf die Fortsetzung, die das Ende der Story verspricht und hoffe EPIC Games und People can Fly gestalten den Nachfolger ähnlich interessant. Da hier die deutsche USK Version bewertet werden muss, vergebe ich einen Bronze Award. Die PEGI Version wäre allerdings mit dem Silber Award nach Hause gegangen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-12440" title="Players-Source Bronze Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze-251x253.png" alt="" width="251" height="253" /></p>
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		<title>Re-Review: Mass Effect 2</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 09:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Effect 2]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mass Effect 2 hat es nun endlich auch auf die PlayStation 3 geschafft. Das 2010 mehrfach ausgezeichnete Spiel aus dem Hause Bioware mit Electronic Art als Publisher bringt in der PlayStation 3 Fassung nicht nur alle Addons, sondern auch einen Comic mit, der den ersten Teil der Mass Effect Reihe erzählt. Damit kommen wir gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze.png" rel="lightbox[14777]" title="Players-Source Gold Award"><img class="alignright size-medium wp-image-12441" title="Players-Source Gold Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze-162x164.png" alt="" width="162" height="164" /></a><strong>Mass Effect 2</strong> hat es nun endlich auch auf die PlayStation 3 geschafft. Das 2010 mehrfach ausgezeichnete Spiel aus dem Hause Bioware mit Electronic Art als Publisher bringt in der PlayStation 3 Fassung nicht nur alle Addons, sondern auch einen Comic mit, der den ersten Teil der Mass Effect Reihe erzählt. Damit kommen wir gleich zur Story.</p>
<p>Commander Shepard, der Retter der Galaxie und unser Held aus dem ersten Sci-Fi Rollenspiel-Hit &#8220;Mass Effect&#8221; ist tot. Ziemlich ungeschickt eigentlich, wenn man bedenkt, dass uns eine Trilogie versprochen wurde. Noch während des Intros müssen wir mit ansehen, wie sich unser Team bei einem Angriff in die Rettungskapseln rettet, unser Prachtschiff die SSV Normandy zerstört wird und Shepards Körper leblos im All driftet. Game Over? Mitnichten, ein obskurer, galaktischer Bill Gates mit mächtig Asche im Hintergrund klaubt sich aus den Überresten von Shepards Körper ein paar DNA Fetzen zusammen und klebt uns im Labor über zwei Jahre hinweg wieder zusammen. Hey, Science Fiction darf das! Dank dieses kleinen Kunstgriffs schaffen es die Entwickler, uns in eine spannende Ausgangslage zu versetzen: Unser reicher Gönner ist nämlich Kopf des privaten Cerberus-Syndikates und wir Teil eines größeren Planes: Ganze menschliche Kolonien werden von einer neuen Bedrohung, den&#8221;Collectors&#8221; entführt und Cerberus möchte nicht auf die Politik der Allianz warten, bis diese reagiert, sondern sofort helfen. Ob wir Cerberus nun trauen oder nicht, liegt an uns, dennoch haben wir ein gemeinsames Ziel: Die Menschen in den Randgebieten der Galaxie zu retten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/MassEffect2_4.jpg" rel="lightbox[14777]" title="MassEffect2_4"><img class="alignnone size-large wp-image-9482" title="MassEffect2_4" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/MassEffect2_4-450x225.jpg" alt="" width="450" height="225" /></a></p>
<p><span id="more-14777"></span>Erster Punkt der Tagesordnung nach der Wiederauferstehung: Ein Team der besten Kämpfer und Forscher der Galaxie zusammenstellen. Cerberus hat uns einige interessante Dossiers von potentiellen Kandidaten zusammen gestellt. Doch nicht nur das, auch ein komplett neues Raumschiff, die SSV Normandy SR-2 steht uns zur freien Verfügung. So cruisen wir also mit unserem Schiff durch die Weiten der Galaxie. In welcher Reihenfolge wir die Planeten anfliegen und was wir dort machen, bleibt allein unsere Entscheidung. Wir können die Experten aufsuchen und sie für unser Team rekrutieren, kleinere Nebenmissionen erledigen oder einfach auf Planeten nach Mineralien suchen um bessere Ausrüstung zu erforschen. Die Missionen zur Gewinnung unserer neuen Mitstreiter bilden das Kernstück des zweiten Teiles von Mass Effect. Das emotionale Hauptthema: Loyalität. Für Mass Effect 2 wurden über 25.000 Zeilen Dialoge geschrieben und aufgenommen und auch wenn sich das Spiel sehr actionlastig spielt, einen Großteil der ca. 40-60 Stunden Spielzeit verbringen wir mit Gesprächen, in denen wir mehr über die insgesamt 12 Teammitglieder und deren Hintergrundgeschichte erfahren. Die Geschichten sind komplex und vielschichtig und je mehr wir erfahren, desto enger wird die Bindung zwischen Shepard und seiner Crew, so dass wir hin und wieder um Hilfe bei persönlichen Problemen gebeten werden. So helfen wir bei der Suche nach verlorenen Söhnen und Töchtern, retten Schwestern und tot geglaubte Väter, verfolgen ein Notsignal, stehen einem Crewmitglied bei einer schweren Anschuldigung vor Gericht zur Seite oder helfen auch einfach mal nur dabei, eine alte Schuld zu begleichen. Nachdem wir ihnen geholfen haben, sind diese Crewmitglieder loyal und setzen sich daraufhin noch stärker für uns ein, was sich spielmechanisch durch das Freischalten von neuen Spezialangriffen bemerkbar macht. Diese Missionen sind nicht etwa Nebenmissionen, diese Geschichten um unsere Crew SIND die Story und das Fleisch von Mass Effect 2. Denn sobald wir uns entscheiden, die Hauptmission, nämlich die Reise durch das ominöse Omega 4-Relay, zu wagen, startet auch das schon das furiose Finale.</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/MassEffect2_2.jpg" rel="lightbox[14777]" title="MassEffect2_2"><img class="alignright size-medium wp-image-9480" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="MassEffect2_2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/MassEffect2_2-292x146.jpg" alt="" width="232" height="116" /></a>Ja, Mass Effect 2 ist mehr Shooter als klassisches RPG, viele Elemente, die den Vorgänger zu einem typischen Rollenspiel gemacht haben, sind der Vereinfachungs-Schere zum Opfer gefallen. Weniger Skills, kein Inventar, weniger Planeten und Locations, keine frei befahrbaren Planetenoberflächen&#8230; auf den ersten Blick könnte man sich fragen, wo ME2 überhaupt noch Rollenspiel-Elemente besitzt? Aber sind das nicht nur Mechaniken, die wir Genre-typisch zwar erwartet hätten, aber mitnichten ein Rollenspiel auszeichnen? Mass Effect 2 bietet uns abseits der reinen Shooter-Elemente ein so verzweigtes Netz an Dialogen, Beziehungsgeflechten und Interaktionsmöglichkeiten, dass wir unsere Rolle von Situation zu Situation überdenken und ihr entsprechend handeln können, wie wir es in dem Moment möchten. Der Rahmen, in dem wir uns entlang der Hauptstory bewegen können ist größer, als das bisher bei einem Spiel möglich war. Mass Effect 2 setzt hier ganz klar Maßstäbe (mit Ausnahme vielleicht von Dragon Age: Origins vom gleichen Entwickler). Außer den Dialogen kam bei Mass Effect 2 noch eine zweite Möglichkeit dazu, Dialogszenen in die eine oder andere Richtung zu lenken. In bestimmten Situationen leuchten für kurze Momente Icons am Bildschirmrand auf, die uns andeuten, dass wir die Szene mit einer Handlung unterbrechen können. Während einer Befragung eines Verdächtigen führt ein auslösen der &#8220;Renegade-Action&#8221; zum Beispiel dazu, dass Shepard der Kragen platzt und handgreiflich wird. Im Gegensatz dazu nimmt Shepard durch das Auslösen einer &#8220;Paragon-Action&#8221; auch schonmal seinen Gesprächspartner in den Arm. Die Entscheidung liegt an uns, wie wir reagieren möchten. Apropos Kuscheln: Auch die Liebe kommt in diesem Spiel nicht kurz, auch hier können wir uns je nach Vorliebe für einen Partner oder eine Partnerin entscheiden (je nachdem, ob unser Shepard männlich oder weiblich ist), mit der wir die &#8220;Völkerverständigung&#8221; vorantreiben möchten.</p>
<p>Im Gegensatz zum Vorgänger spielen sich die Actionsequenzen von Mass Effect 2 deutlich actionreicher und spannender. Die Kämpfe weisen nun die &#8220;Standard-Palette&#8221; an Features auf, die man bei Next-Gen Shooterrn kennen und schätzen gelernt hat: Ein Deckungssystem, das Wegfallen einer Lebensenergie-Anzeige und unterschiedliche Trefferzonen bei den Gegnern. So hechten wir uns geübt von Deckung zu Deckung und sollten wir getroffen sein, warten wir ein wenig bis unsere blutunterlaufene Sicht sich wieder normalisiert. Geblieben ist zum Glück die Möglichkeit, jederzeit die Kämpfe zu pausieren und unseren je zwei Partnern Befehle zu geben. So können wir sie gezielt positionieren, bestimmte Gegner anvisieren oder einfach die Waffenart wechseln lassen. Ebenfalls über das Kreismenü lassen wir sie ihre Spezialangriffe gegen von uns gesetzte Ziele feuern. Vor einer Mission investieren wir die im letzen Kampf gewonnenen Erfahrungspunkte in die Skilltrees um Fähigkeiten zu verbessern oder freizuschalten. Hier wurde die Anzahl von Möglichkeiten im Vergleich zu Teil 1 deutlich verringert, was wir aber nicht allzu sehr vermissen. Dank der 11 (bzw. 13 über DLC) verschiedenen Kämpfer und deren unterschiedlichen Klassen fühlen wir uns taktisch dadurch nicht beschnitten.</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/?p=14777&amp;page=2"><strong>Seite 2 &gt;&gt;</strong></a></p>
<p>
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		<title>Kurztest: Modern Combat: Domination</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 13:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Modern Combat: Domination]]></category>
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		<description><![CDATA[Gameloft hat kürzlich ein kleines Goldstückchen im PlayStation Store platziert. Modern Combat: Domination ist ein reiner Online Ego-Shooter und sich für 7,99 Euro durchaus sehen lassen kann. Auch wenn es eher ungewöhnlich ist so möchte in diesem Kurztest mal mit dem Fazit anfangen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt meine Zweifel ob ein 8 Euro PSN [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze.png" rel="lightbox[14569]" title="Players-Source Gold Award"><img class="alignright size-medium wp-image-12441" title="Players-Source Gold Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze-162x164.png" alt="" width="119" height="121" /></a>Gameloft</em> hat kürzlich ein kleines Goldstückchen im PlayStation Store platziert. <strong>Modern Combat: Domination</strong> ist ein reiner Online Ego-Shooter und sich für 7,99 Euro durchaus sehen lassen kann. Auch wenn es eher ungewöhnlich ist so möchte in diesem Kurztest mal mit dem Fazit anfangen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt meine Zweifel ob ein 8 Euro PSN Titel wirklich was taugt. Einen Counter Strike und Call of Duty Abklatsch ins PSN zu stellen ist sehr gewagt in der heutigen Zeit in der alle paar Tage ein Versuch mißlingt einen guten Shooter unter die Leute zu bringen. Ich gebe offen und ehrlich zu, ich habe mich getäuscht! Modern Combat: Domination ist die 7,99 Euro definitv wert. Warum erfahrt ihr in der folgenden Review.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/02/modern-combat-domination_logo.jpg" rel="lightbox[14569]" title="modern-combat-domination_logo"><img class="aligncenter size-large wp-image-14570" title="modern-combat-domination_logo" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/02/modern-combat-domination_logo-450x197.jpg" alt="" width="450" height="197" /></a></p>
<p>Wie bereits erwähnt ist Modern Combat: Domination ein reiner Online-Shooter und bietet ganz grob betrachtet nichts, was man nicht schon in einem anderen Shooter gesehen hätte. Die (nennen wir es mal) Umsetzung des iPhone Titels ist Gameloft aber durchaus gelungen. Das Game kommt mit 5 verschiedenen Maps die, trotz PSN Game, sowohl grafisch als auch vom Aufbau generell schön gestaltet sind. Natürlich darf man kein grafisches Wunder erwarten aber das Level-Design und die Effekte brauchen sich aber auch nicht hinter Vollpreistiteln zu verstecken.</p>
<p>Die 6 verschiedenen Spielmodi in denen natürlich auch klassiker wie Team-Deathmatch zu finden sind, sorgen in dem kleinen Onlineshooter für ständige Abwechslung. So muss man im Team Raketenstarts verhindern (ähnlich Suchen &amp; Zerstören aus anderen Titeln) oder muss im Team einen Kameraden zu einem bestimmten Bereich auf der Map eskortieren ohne das dies dem Gegenerteam zum Opfer fällt. Prickelnd dabei auch das Erlebnis, selbst mal die Zielperson zu sein. Das Spiel setzt in vielen Modi vorallem auf Teamwork und Taktik.</p>
<p>Man kann über Umwege zwar mit Freunden spielen, aber eine richtige Lobby in der man sich vor dem spielen trifft sucht man hier leider vergebens, so kostet es dann doch schonmal den ein oder anderen Nerv bis man sich in einem Spiel zusammen getan hat und es kommt auch schonmal vor, dass der Mitspieler im Gegenerteam landet. Sehr schön allerdings, fehlende menschliche Gegener werden durch einen KI Bot ersetzt, die alles andere als eine typische Bot KI haben. Im Gegenteil, auch die KI Gegner handeln teilweise überlegt und es fällt im ersten Moment garnicht auf, das man gegen KI Bots spielt.<span id="more-14569"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_10.jpg" rel="lightbox[14569]" title="moderncombatdomination_10"><img class="alignnone size-large wp-image-14181" title="moderncombatdomination_10" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_10-450x253.jpg" alt="" width="450" height="253" /></a></p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Onlinetiteln muss man sich nach jedem Tot neu mit Waffen ausstatten, die man allerdings jedesmal neu käuflich erwerben muss. Während der Runder verdient man sich ständig virtuelle Credits die man dann gegen neue Waffen eintauschen kann. Der Haken an der Sache, stribt man, ist die Waffe oder Geld weg. Je nach Level den man in der seiner Online Karriere erreicht hat kommen ständig neue Goodies und Waffen dazu.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_6.jpg"> </a><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_1.jpg"> </a></span></p>
<p>Vom gesamten Spielerlebnis erinnert einiges an Erfolgstitel wie Counter Strike oder Call of Duty. So ist zum Beispiel die Steuerung fast 1:1 von Activision&#8217;s Erfolgstitel übernommen, was einigen sicher zusagen wird, da man sich nicht ständig umgewöhnen muss. Als besonderes Highlight bietet Modern Combat: Domination vollständigen PlayStation Move Support. Wer sich also zappelt (oder besser gesagt zielend) vor den Fernseher stellen möchte kommt auch mit diesem Spiel voll auf seine Kosten. Allerdings sei erwähnt das man hier viel Zeit in die Steuerungsoptionen stecken sollte damit die Move Steuerung sich auch halbwegs gut anfühlt und das Spiel via Move spielbar ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_1.jpg" rel="lightbox[14569]" title="moderncombatdomination_1"><img class="alignnone size-medium wp-image-14172" title="moderncombatdomination_1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_1-292x164.jpg" alt="" width="292" height="164" /></a> <a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_6.jpg" rel="lightbox[14569]" title="moderncombatdomination_6"> <img class="alignnone size-medium wp-image-14177" title="moderncombatdomination_6" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_6-292x164.jpg" alt="" width="292" height="164" /></a><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2011/01/moderncombatdomination_1.jpg"> </a></p>
<p>Es bleibt hier nichts anderes als eine Kaufempfehlung auszusprechen. Es gibt etliche Vollpreisspiele die sich einen solchen Online Part, der dazu noch über längere Zeit Spaß macht, wünschen und hier sollten sich die großen Publisher vielleicht mal ein kleines Beispiel nehmen. Unter Berücksichtigung dessen, dass es sich hier um einen PSN Titel für nur 7,99 Euro handelt verdient Modern Combat: Domination unseren Players-Source Gold Award.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze.png" rel="lightbox[14569]" title="Players-Source Gold Award"><img class="alignnone size-large wp-image-12441" title="Players-Source Gold Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze-251x253.png" alt="" width="251" height="253" /></a></p>
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		<title>Review: TRON Evolution</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 23:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
		<category><![CDATA[TRON Evolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Sei gegrüßt Programm! Allen TRON Fans die den Film aus dem Jahr 1982 kennen und lieben sind diese Worte durchaus vertraut. Disney hat nun passend zum Film der ab 27.01.2011 in den deutschen Kinos starten wird, das Spiel TRON Evolution veröffentlicht und wir hatten eine Woche Zeit um uns den Titel genau anzuschauen. Die Story [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze.png" rel="lightbox[14091]" title="Players-Source Bronze Award"><img class="alignright size-medium wp-image-12440" title="Players-Source Bronze Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze-162x164.png" alt="" width="121" height="123" /></a>Sei gegrüßt Programm! Allen TRON Fans die den Film aus dem Jahr 1982 kennen und lieben sind diese Worte durchaus vertraut. Disney hat nun passend zum Film der ab 27.01.2011 in den deutschen Kinos starten wird, das Spiel <strong>TRON Evolution</strong> veröffentlicht und wir hatten eine Woche Zeit um uns den Titel genau anzuschauen.</p>
<p><strong>Die Story &#8230;</strong><br />
&#8230; hat nicht direkt was mit dem Film zu tun. Es ist eigentlich die Vorgeschichte zum neuen Kinofilm. Wie wir alle wissen hat Kevin Flynn vor 29 Jahren dem MCP (Master Control Programm) den Stecker gezogen um das Hauseigene Netzwerk, die Programme und letztendlich auch sich selbst den Hintern zu retten und in die reale Welt zurückzukehren. Nach der Übernahme der Firma Encom hat Flynn nun einige Programme verbessert und es entwickleten sich sogar neue eigeneständige Programme, die Iso&#8217;s. Aber nicht nur die Iso&#8217;s entwickeln ein eigenleben in Flynn&#8217;s Netzwerk, auch ein bösartiger Virus mit dem Namen Abraxas hat sich ins Netz eingeschliche, der zusammen mit Clue versucht die ISO&#8217;s zu eleminieren. Flynn bekommt Wind von der Sache und entwickelt ein Wächterprogramm das den Virus aushalten und die virtuelle Welt retten soll. Der stumme Systemwächter macht sich also auf den Weg um den Übeltäter auszuspüren und zu desintegrieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_city_shot01.jpg" rel="lightbox[14091]" title="TRON_city_shot01"><img class="alignnone size-large wp-image-380" title="TRON_city_shot01" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_city_shot01-500x303.jpg" alt="" width="500" height="303" /></a></p>
<p><strong>Das Gameplay &#8230;</strong><span id="more-14091"></span><br />
&#8230; kommt einer Mischung aus Prince of Persia und Tomb Raider sehr nahe. Über die gesamte Spielzeit muss man mit Jump &amp; Run einlagen versuchen sich durch die Levels zu kämpfen und nebenbei einige Wächter Programme, oder durch Abraxas infizierte Programme ausschalten. Auch wenn es nicht immer einfach so läßt sich der zu gehende Weg doch immer schnell erkennen und die Kameraeinstellungen sind nicht nur hilfreich, sondern auch ständig gut gewählt. Man verspürt zu keiner Zeit langeweile oder hat das Gefühl das sich Dinge wiederholen da alleine das Level Design ständig für Abwechslung sorgt. Natürlich kann man TRON Evolution nicht mit Vorzeigetiteln wie Prince of Persia vergleichen, aber es hat einen gewissen Charme der mich dazu veranlasst hat das Game auch innerhalb von 2 Tagen komplett durch zuspielen. Neben den klassischen Kämpfen sind es nicht nur einige Bosskämpfe die für Abwechslung sorgen, auch die berühmten Lichtrenner und Panzer kommen zum Einsatz. Wenn auch grafisch ansprechend sind die Lichtrenner Missionen nicht gerade der Renner (kleines Wortspiel), aber es ist eben mal was anderes. Sehr gute gelungen das Level-Up des Systemwächters.  Dieser kann sich Erfahrungspunkte erspielen und mit jeder neuen Stufe die erreicht wird, bekommt der Wächter zusätzlich 2 MB Systemspeicher in die er Upgrades und Updates einspielen kann die man sowohl in der Story, als auch im Multiplayer verwenden kann.</p>
<p><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_Cycle04.jpg" rel="lightbox[14091]" title="TRON_Cycle04"><img class="size-large wp-image-381 aligncenter" title="TRON_Cycle04" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_Cycle04-500x194.jpg" alt="" width="500" height="194" /></a></p>
<p><strong>Grafik und Sound&#8230;</strong><br />
&#8230; muss man mögen. TRON Fans werden sich gleich in der virtuellen Welt wieder finden und wer die Filme kennt, wird auch absolut begeistert sein. Für TRON-Neueinsteiger könnte es aber evtl. enttäuschend sein, aber man muss sich einfach vor Augen führen, dass man sich in DER virtuellen Welt bewegt. Man muss die Filme bzw. TRON kennen um diese Art von Grafik zu verstehen. Ich für meinen Teil finde es echt nett umgesetzt und diese virtuellen Welten bzw. das Level Design haben mich teileweise fasziniert. Gleiches gilt auch für den Sound. Wer die Löschbolzen oder die Lichtpanzer noch aus dem 1982 Klassiker kennt, der weiß: Die müssen sich so anhören! Alles andere wäre falsch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.</p>
<p><strong>Den Multiplayer&#8230;</strong><br />
&#8230; zu integrieren scheint Heute in Mode zu sein. Allerdings fällt es schwer einen Multiplayer Modus noch zu bewerten wenn man aus dem Bereich die Blockbuster alle kennt. Neben einem Frei-für-Alle und Team Deathmatch Modus, der hier natürlich Team Desintegration nennt. Aber auch Modi wie Power Monger, werden verschiedene Gebiete eingenommen, oder BitRunner, dass einem Capture The Flag-Modus ähnelt sind hier zu finden. Das Interessante ist aber, das man seinen Charakter auch hier aufleveln und sich Erfahrungspunkte verdienen kann, die einem im Story-Modus einen gewissen Vorteil verschaffen können. Der Extras sind im Multiplayer Modus aber beschränkt und der Spieler kann sich verschiedene Pakte für die unterschiedlichen Modi oder Spielarten schnüren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_InfectedFight_01.jpg" rel="lightbox[14091]" title="TRON_InfectedFight_01"><img class="alignnone size-large wp-image-382" title="TRON_InfectedFight_01" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/2011/01/TRON_InfectedFight_01-500x215.jpg" alt="" width="500" height="215" /></a></p>
<p><strong>Mein Fazit&#8230;</strong><br />
&#8230; fällt überraschenderweise garnicht mal schlecht aus. TRON Evolution wird kein Spiel des Jahres werden, aber die Core Gamer sollten sich das Game auf jeden Fall als Low Budget Titel für den langen Sommer vormerken. TRON Fans werden aber schon jetzt bei dem Spiel auf ihre Kosten kommen und ich als altausgedientes Programm habe mich in TRON Evolution wie zu Hause und 29 Jahre zurückversetzt gefühlt.</p>
<p><strong> &#8211; ENDE DER KOMMUNIKATION &#8211; </strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze.png" rel="lightbox[14091]" title="Players-Source Bronze Award"><img class="aligncenter size-large wp-image-12440" title="Players-Source Bronze Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Bronze_Münze-251x253.png" alt="" width="251" height="253" /></a></p>
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		<title>Review: Fallout: New Vegas</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 14:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steven</dc:creator>
				<category><![CDATA[PlayStation News]]></category>
		<category><![CDATA[XBox 360 News]]></category>
		<category><![CDATA[Fallout New Vegas]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Fallout: New Vegas heißt der neueste Teil aus dem Hause Bethesda Softworks, die nicht nur durch ihren Endzeit-Epos, sondern auch durch Spiele wie Oblivion hohen Bekanntheitsgrad erlangten. Ob das Endzeit-Flair ausgelutscht ist, oder was Fallout New Vegas vom Vorgänger unterscheidet, könnt ihr im Folgenden lesen. Teil der Familie Der direkte Nachfolger von Fallout 3 knüpft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze.png" rel="lightbox[13641]" title="Players-Source Gold Award"><img class="alignright size-medium wp-image-12441" title="Players-Source Gold Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze-162x164.png" alt="" width="119" height="120" /></a><strong><em>F</em></strong><strong><em>allout: New Vegas </em>heißt der neueste Teil aus dem Hause <em>Bethesda Softworks, </em>die nicht nur durch ihren Endzeit-Epos, sondern auch durch Spiele wie<em> Oblivion</em></strong> <strong>hohen Bekanntheitsgrad erlangten. Ob das Endzeit-Flair ausgelutscht ist, oder was Fallout New Vegas vom Vorgänger unterscheidet, könnt ihr im Folgenden lesen.</strong></p>
<p><strong>Teil der Familie</strong><br />
Der direkte Nachfolger von Fallout 3 knüpft auch inhaltlich an das große Ganze der Vorgänger an; das Leben nach dem atomaren Weltkrieg. Während man in Fallout 3 noch die Überreste von Washington DC erkunden konnte, verschlägt es den Spieler diesmal nach Las Vegas, der Stadt der Sünden und des Glücksspiels. Oder jedenfalls, was davon noch übrig geblieben ist.  Zeitlich befinden wir uns wieder ungefähr in den 60ern, was einen entsprechenden Scharm zusammen mit radioaktiver Strahlung im gesamten Spiel versprüht. Wie immer ließen es sich die Entwickler nicht nehmen, den ein oder anderen Seitenhieb gegen Filmklassiker der Zeit und Klischees auszuteilen. Fans wissen wovon ich spreche. Allen Neueinsteigern lässt sich sagen, seht euch die Plakate im Internet an.<span id="more-13641"></span></p>
<p>Das Setting jedoch ist im Prinzip eigentlich das gleiche geblieben. Wieder gibt es verschiedene Fraktionen, die einen mächtig die anderen lächerlich, und wieder haben wir eine ansehliche Vielzahl von mutierten Tieren, wobei zu der aus der Serie bekannten Gruppe noch einige interessante neue Gesellen hinzugefügt wurden. Der Gecko, der selbstverständlich einen legendären Feuergecko als Anführer hat, ist dabei nur der Anfang, zeigt aber, dass man sich an der neuen Kulisse orientiert hat.</p>
<p>Und so hat sich auch das Wasteland ein wenig verändert. Statt schroffen Steinen und durchfurchte Felsen haben wir jetzt, naja, schroffe Steine und durchfurchte Felsen. Jedoch gibt es dazwischen einige Änderungen, die dem Aussehen der Mojave-Wüste entsprechen, und zierliche Kakteen verleihen dem Charme der Wüste zusätzlich zu unseren alten Freunden den Todeskrallen und den Rad-Skorpionen einen gewissen vertrauten Charakter. Die Wanderrouten beschränken sich auch hier wieder größtenteils auf High- und Subways, jedoch kann man auch einfach drauf los laufen, und findet trotzdem dutzende Städte mit nochmal so vielen Quests.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-13747" href="http://www.players-source.de/2011/01/13641-review-fallout-new-vegas/02-3/"><img class="aligncenter size-large wp-image-13747" title="02" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/12/021-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a></p>
<p><strong>Wege eines Bastlers</strong></p>
<p>Wo mit wir, nach einer eingestandenermaßen langen aber notwendigen Einleitung, bei der Story wären. Anders, als bei Fallout 3 ist man hier nicht der Außenseiter aus dem Vault der seinen Papi sucht, sondern ein ahnungsloser Kurier, der nach einem hinterlistigen Deal von den eigenen Mannen erschossen und von einem Roboter namens Viktor wieder ausgegraben nun auf Rache sinnt. Irgendwie ist die Story somit klassisch; der Verstoßene, der zurückstößt. Doch Bethesda wäre nicht Bethesda, wenn sie daraus nicht wieder ein Feuerwerk der Ironie, des Abstrakten und Skurrilen und der aberwitzigen Gestalten und Aufträge gemacht hätten.</p>
<p>Obwohl sich die Entwickler größtenteils auf den bereits vorhandenen Code gestützt haben, was sofort an der Optik und der Steuerung zu erkennen ist, kann Fallout: New Vegas mit einigen Neuerungen aufwarten. So gibt es einige Überarbeitungen, was die Handhabung von Waffen angeht. Hier wurde das Spiel nun weitaus detaillierter gestaltet und geht schon fast über die Grenzen eines RPGs hin zu einem Handwerkssimulator hinaus. So ist es möglich, Waffen mit verschiedener Munition auszustatten, also Hohlspitzgeschosse und andere Spezialmunitonen. Um sich die Munition einer gewünschten Art bestenfalls selber herstellen zu können (dafür bedarf es nicht einmal einer Werksbank), kann man andere Munition in ihre Bestandteile zerlegen. Das geht dann hin bis zum Bleianteil, dem spezifischen Zündstift und anderen Kleinstteilen der Munition.</p>
<p>Auch lassen sich Mods an die Waffen anbringen, was dem ohnehin unglaublichen Induvidualisierungsgrad der Fallout Reihe noch die Kirsche auf die Sahne setzt. Und auch Medizinmann kann man nun spielen. Findet man ein beliebiges Lagerfeuer, welches Händler und Wanderer immer mal im Ödland einrichten, kann man mit gesammelten Kräutern und anderen gefundenen Items nun Tränke brauen und sich so kurzzeitige als auch langanhaltende Vorteile erarbeiten.</p>
<p>Der Rest des Gameplays, über das man ganze Bücher verfassen könnte, erklärt sich eigentlich durch die Serie selbst, aber Neumitgliedern der Fallout-Familie sei gesagt; Im wesentlichen dreht es sich um eine Hauptstory, nämlich die, die bereits angedeutet wurde, mit vielen Nebenaufgaben, zu denen ihr kommt, indem ihr durch das Ödland wandert und Ereignissen oder Personen begegnet, wovon es eine reichliche Zahl gibt. Im RPG-Style könnt ihr dabei alle möglichen Sachen, die ihr seht, einsammeln und verwenden bzw. verkaufen. Darüber hinaus lässt sich das Spiel in der First-Person- bzw. in der Third-Person-Perspektive spielen, was das Spiel in manchen Situationen schnell zu einem guten Ego-Shooter werden lässt. Die Waffenauswahl erstreckt sich dabei von Granaten über Samurai-Schwerter bis hin zu Mini-Nuke-Werfern.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-13748" href="http://www.players-source.de/2011/01/13641-review-fallout-new-vegas/01-3/"><img class="aligncenter size-large wp-image-13748" title="01" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/12/01-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a></p>
<p><strong>Das alte Lied</strong></p>
<p>Grafisch muss man dem Spiel leider (wieder) ein paar Punkte abziehen, aber diesmal gar nicht unbedingt wegen der durchwachsenen Grafik. Natürlich bietet sie das Fundament zur Kritik, jedoch ist ein viel schwerwiegender Aspekt die Frage, warum man in den gut 2 Jahren Entwicklungszeit nicht auch ein wenig an der optischen Präsentation des Spiels gearbeitet hat. Ohne Frage, Pip-Boy (Der Handgelenkcomputer) und HUD sind funktional und optisch ansprechend, so auch die Texturen, Gesten und Landschaften, jedoch hat man das alles bereits 2008 bei Fallout 3 erlebt. Das Problem ist also viel mehr, dass es keine Neuerungen in dieser Hinsicht gibt. Und schlimmer noch, es treten zeitweise sogar die selben Bugs, wie im Vorgänger aufm was nun die Frage aufwirft, ob man sich mit den grafischen als auch mit den Performance-Problemen überhaupt befasst hat.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist das Spiel spielbar und die Grafik auch ertragbar, immerhin sprechen wir hier von einem Rollenspiel epischen Ausmaßes mit unglaublich vielfältiger Items-Liste in einer ziemlich großen Spielwelt mit verschiedenen Bereichen. Auch hier wissen Fans am besten, worauf sie sich einlassen. Wer das Spiel inhaltlich wirklich genießt, kann über zeitweise matschige Texturen, regelmäßige Pop-Ups und häufige Kollisions-Fehler hinwegsehen. Lediglich die Freezes und Ruckler dämmen den Spielspaß in pikanten Situationen erheblich.</p>
<p>Über die Steuerung lässt sich auch bei diesem Teil nicht viel sagen. Die Optionen sind vielfältig, die Knopfbelegung optimal. Schnell ist der Handgelenkcomputer aufgegriffen und bezieht sich wieder auf ein völlig neues Bedienungsschema, welches aber durch permanente Erklärung der Befehle leicht zugänglich ist. Drehung und Positionierung des Charakters gehen leicht von der Hand, das Zielen aus der Egoperspektive wirkt authentisch, wenn auch nicht grenzenlos realistisch, und bietet eine tolle alternative Spielmöglichkeit des Titels.</p>
<p>Soundtechnisch bietet das Spiel kein Effektfeuerwerk, bietet aber trotzdem, und gerade, durch das interne Radio inklusive zeitgenössischer Musik, eine passende Atmosphäre zu einem einsamen Wanderer mitten im radioaktiv-verstrahlten Land zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-13749" href="http://www.players-source.de/2011/01/13641-review-fallout-new-vegas/03-2/"><img class="aligncenter size-large wp-image-13749" title="03" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/12/03-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Fallout New Vegas präsentiert sich als typischer Bethesda-Titel. Die Grafik und das Gameplay sind einfach gestaltet, jedoch ist dieser Teil, wie der Vorgänger ultra-detailiert und aufwändig komplex gestaltet. Bethesda Softworks überzeugt mit Inhalt, statt Optik. Letzter Kritikpunkt ist, wie auch bei Fallout 3, dass nach Abschluss der letzten Hauptquest erst auf Download Content gewartet werden muss, bevor man das Wasteland weiter erkunden kann.</p>
<p>Ein Aspekt, der sich nicht auf die deutsche Version bezieht und deshalb nicht genannt wurde, ist, dass die Todesanimationen bzw. um es mal fachgerecht zu formulieren die Splatter-Effekte in der Uncut-Version noch besonder hervorzuheben sind. Die übertriebene Darstellung explodierender Körperteile beim Einschlagen einer einfachen Gewehrkugel bietet natürlich wieder jede menge Stoff zur Diskussion über Killerspiele, jedoch gilt hier festzuhalten, dass dies der von Bethesda inszenierten Atmosphäre aus Ironie und Übertreibung beiträgt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze.png" rel="lightbox[13641]" title="Players-Source Gold Award"><img class="size-large wp-image-12441 aligncenter" title="Players-Source Gold Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Gold_Münze-251x253.png" alt="" width="251" height="253" /></a></p>
<p>﻿</p>
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		<title>Review: DeathSpank</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[DeathSpank]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ein paar Dinge, über die sich die meisten Spieler eigentlich einig sind: Monkey Island ist lustig und Diablo hat ein verdammt gutes und süchtigmachendes Spielprinzip. Wenn nun der Erfinder, Autor und einzig lebender Mensch auf Erden, der das Geheimnis von Monkey Island kennt, beschließt, diese beiden Spieleperlen zu vermischen, dann darf man in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze.jpg" rel="lightbox[12751]" title="Silber_Münze"><img class="alignright size-medium wp-image-12339" title="Silber_Münze" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze-142x164.jpg" alt="" width="142" height="164" /></a>Es gibt ein paar Dinge, über die sich die meisten Spieler eigentlich einig sind: Monkey Island ist lustig und Diablo hat ein verdammt gutes und süchtigmachendes Spielprinzip. Wenn nun der Erfinder, Autor und einzig lebender Mensch auf Erden, der das Geheimnis von Monkey Island kennt, beschließt, diese beiden Spieleperlen zu vermischen, dann darf man in der Tat aufgeregt und gespannt sein. DeathSpank nennt sich das Kind dieser Liaison und ist nun als Download-Titel für die Xbox 360 und PS3 erschienen.</p>
<p>An erster Stelle ein großes Dankeschön an die zwei kreativen Köpfe hinter dem Webcomic <em>Penny Arcade</em>. Schließlich waren sie es, die Ron Gilbert als Berater hinzuzogen, um dem Entwickler “Hothead Games” bei ihrem Spiel “<em>Penny Arcade Adventures: On the Rain-Slick Precipice of Darkness” </em>zu helfen, den richtigen Ton bei dem sehr dialoglastigen Spiel zu treffen. Daraufhin bot Ron Gilbert “Hothead” seine Idee für das Spiel DeathSpank an, nachdem er 4 Jahre lang davor vergeblich nach einem Entwickler gesucht hatte. Und Hothead griff zu. Zum Glück, denn das Ergebnis ist wirklich wunderbar. DeathSpank ist ein durch und durch unterhaltsames Hack ‘n’ Slay-Spiel geworden.<br />
<a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/08/deathspank.jpg" rel="lightbox[12751]" title="deathspank"><img class="size-large wp-image-12752 aligncenter" title="deathspank" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/08/deathspank-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a><br />
<span id="more-12751"></span></p>
<p>Doch der Reihe nach, um was geht es überhaupt? Nun, wir führen DeathSpank, den zwar lila Tangas tragenden, aber sehr heldenhaften Hauptcharakter, durch eine Welt voller Fantasy-Anspielungen auf der Suche nach seinem Erzfeind “Lord von Prong” und begegnen dabei allerlei illustren und schrägen Charakteren mit noch seltsameren Problemen. Ganz in der Tradition von Diablo nehmen wir Aufträge an, die uns Geld und neue Waffen oder seltene Tränke als Belohnung versprechen und ziehen ins Abenteuer. Die gesuchten Quest-Items sind dann in der Regel Teil der Gegenstände, die in den unzähligen Kämpfen gen Boden fallen. Um zu Kämpfen drücken wir einen von vier Knöpfen auf unserem Gamepad, jeder Knopf steht dabei für einen anderen Waffenslot, den wir individuell mit einer Waffe bestücken können. Einen Mangel an Auswahl haben wir dabei nicht zu beklagen, eher eine Überauswahl, denn neue Waffen und Gegenstände fallen genretypisch en masse von jedem Gegner ab. Praktischerweise wird die jeweils aktuell beste Waffe im Menü farbig hinterlegt, so dass auch die fehlende Vergleichsansicht, in der man zwei Waffen miteinander vergleichen kann, nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Als Ausgleich verzichtet das Spiel jedoch dafür auf die aus Diablo-Zeiten bekannten wie nervigen Gänge in die Stadt zum Verkaufen der nicht benötigten Gegenstände. DeathSpank hat in seinem Inventar nämlich einen eigenen Fleischwolf, der es uns erlaubt, nicht gebrauchte Gegenstände direkt vor Ort in Geldeinheiten zu verwandeln. Praktisch. Auf Wunsch legt DeathSpank sogar selbstständig und vollautomatisch die beste Rüstung an. Auch praktisch. Dadurch verpasst man zwar ein paar Wortspiele, denn jede der unzähligen Waffen und Rüstungen hat einen mal mehr, mal weniger witzigen Namen und eine passende Beschreibung spendiert bekommen, kann sich dafür aber mehr auf das Spiel konzentrieren und verbringt nicht Stunden im Menü.</p>
<p>Auf Magie oder verschiedene “Klassen” müssen wir verzichten, dafür können wir jedoch versuchen, im Kampf Multiplikatoren zu ergattern. Wechseln wir bei jedem Schlag die Waffe, addieren sich diese Boni und so sind bis zu 7-fach stärkere Schläge möglich. Kommen wir aus dem Rhythmus, schlagen daneben oder mit einer Waffe doppelt, fängt der Zähler wieder von vorne an.<em> </em>Soviel zur Spielmechanik, doch was einen wirklich über die 12-15 Stunden Spielzeit trägt, ist nicht das doch arg repetitive “besorge Anzahl X von Monstertyp Y”-Schema der meisten Quests, sondern die Dialoge mit den Questgebern. Hier kommt Ron Gilberts Handschrift sehr deutlich zum Tragen und wer den Humor von Monkey Island mochte, wird sich auch hier über die abstrusen Dialog-Optionen erfreuen können. Dafür sollte man seine intellektuellen Ansprüche auch etwas zurückschrauben. Man muss sich auch mal etwas ausgiebiger mit Einhorn-Verdautem beschäftigen und die Teleporter sind schlicht und ergreifend Plumpsklos.  Es gibt jedoch auch subtilere Momente wie ein zweiäugiger Zyklop oder Seitenhiebe auf <em>World of Warcraft</em>. Die Dialoge sind alle komplett von hoch professionellen Sprechern eingesprochen, denen man den Spaß an der Sache deutlich anmerkt. Der Held DeathSpank erinnert in seiner überheblichen, aber dümmlichen Art und Stimme an <strong>Captain Qwark</strong> aus dem “Ratchet &amp; Clank”-Universum oder an <strong>Zapp Brannigan </strong>aus der TV-Serie “Futurama”.</p>
<p>Der Grafikstil springt einem im wahrsten Sinne des Wortes nahezu ins Auge, erinnert das Setting doch sehr stark an die so genannten “Pop-Up”-Kinderbücher, sprich alle unlebendigen Gegenstände wie Häuser oder Kisten und sämtliche Vegetation wirken wie aus Pappkarton ausgeschnitten und stehen zweidimensional auf der sonst runden Spielwelt. Die Artdirektion schlägt dabei einen sehr starken Comic-Look an, die NPCs sind auf eine für Karikaturen passende Art sehr spitz überzeichnet. Eine sehr stimmige Welt vom kleinsten Gegner bis zum Endboss. Hier steckte offensichtlich viel Liebe drin mit einem Auge für’s Detail.</p>
<p>Die ohrwurmverdächtige Musik könnte man am ehesten wohl als “Funky-Fantasy-Jazz” bezeichnen, auf jeden Fall begleiten die Melodien einen nicht nur während des Spieles, ich habe mich oft dabei ertappt, die Themen tagsüber weiter zu summen. Erinnert hat mich der Stil erstaunlicherweise extrem an “No One Lives Forever” und “Evil Genius”. Alle Dialoge sind komplett in Englisch, sowohl textlich als auch gesprochen. Eine deutsche Lokalisierung wurde bisher noch nicht angekündigt. Um das Spiel in vollem Umfang genießen zu können, sind also gute Englischkenntnisse von Nöten.</p>
<p><object width="540" height="329"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/7Qbwa4Pgm7E"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/7Qbwa4Pgm7E" type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="329" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Alles in allem hat mich DeathSpank für seinen kleinen Preis von zum Start 1200 MS-Punkten sehr lange und sehr gut unterhalten. Einem Spiel, welches mich ständig und oft zum Lachen bringt, verzeihe ich dafür auch kleinere Schwächen. Die repetitiven Quests werden durch die Missionsbeschreibungen, die großartig geschriebenen und eingesprochenen Dialoge, eingängige Musik und nicht zuletzt Dank des wunderbaren Grafikstils so aufgewertet, dass man dennoch wirklich jede Nebenquest machen möchte, um keinen Gag zu verpassen. Dass die Spieldauer mit 15 Stunden locker mit aktuellen Vollpreistiteln mithalten kann, ist ein Bonus für Spieler mit begrenztem Budget.<br />
Ron Gilbert hat uns nicht zu viel versprochen: Die Formel “Diablo trifft Monkey Island” ist mit diesem Spiel voll aufgegangen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze.jpg" rel="lightbox[12751]" title="Silber_Münze"><img class="size-full wp-image-12339 aligncenter" title="Silber_Münze" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze.jpg" alt="" width="366" height="422" /></a></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008000;">Positiv (+)</span></strong></td>
<td style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">Negativ ( &#8211; )</span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Alle Dialoge eingesprochen</span></td>
<td><span style="color: #ff0000;">Keine Vergleichsansicht im Inventar</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Durchweg witzig geschrieben und überraschende Ideen</span></td>
<td><span style="color: #ff0000;">Level-Ups nicht selbst definierbar</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Schöner, einzigartiger Grafikstil</span></td>
<td><span style="color: #ff0000;">Unübersichtliche Map</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Keine Ladezeiten zwischen den Gebieten</span></td>
<td><span style="color: #ff0000;">Respawn nicht mit voller Energie</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Lost-and-Found-Kiste</span></td>
<td><span style="color: #008000;"><span style="color: #ff0000;">Nervige Wartezeit bei Heilung via Nahrun</span>g</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color: #008000;">Items direkt im Inventar verkaufen</span></td>
<td><span style="color: #ff0000;">&#8230; mit noch nervigeren Schmatz-Geräuschen</span></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><span style="color: #ff0000;">Kein Online-Multiplayer (nur lokal)</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Review: Alpha Protocol</title>
		<link>http://www.players-source.de/2010/06/12439-review-alpha-protocol/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha Protocol]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht einen guten Agententhriller aus? Eine spannende, vertrackte Geschichte um Macht, Verschwörung und Korruption, eine Handvoll Bösewichte mit dummen Handlangern, die in Schussgefechten schnell und unblutig umfallen, mehrere Frauen, die um den Protagonisten buhlen, auf mehrere Kontinente verteilte, sehenswerte Lokalitäten und ein Mann, der im Alleingang die Welt retten muss? Willkommen bei Alpha Protocol. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W<img class="alignright  size-medium wp-image-12443" title="Players-Source Silber Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze-162x164.png" alt="" width="119" height="121" />as macht einen guten  Agententhriller aus? Eine spannende, vertrackte Geschichte um Macht,  Verschwörung und Korruption, eine Handvoll Bösewichte mit dummen  Handlangern, die in Schussgefechten schnell und unblutig umfallen,  mehrere Frauen, die um den Protagonisten buhlen, auf mehrere Kontinente  verteilte, sehenswerte Lokalitäten und ein Mann, der im Alleingang die  Welt retten muss? <strong>Willkommen bei Alpha Protocol.</strong></p>
<p>Der obere Absatz  klingt nach Bond, Jack Bauer oder Bourne? Genau das waren und sind auch  die ganz offensichtlichen Vorbilder von Michael Thorton, dem  milchbubigen Babyface, der seinen Dienst als Neuankömmling in der  ultrageheimen Geheimdienststelle der U.S. Regierung namens “Alpha  Protocol” startet. Zum Glück dürfen wir dem guten Mickey nach dem  Tutorial, das uns in die Grundlagen der Steuerung einführt, erstmal eine  fesche Sonnenbrille gegen den Uncanny-Valley-Blick aufsetzen und einen  ordentlichen Bartwuchs verpassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-Moscow-Sis-Shotgun.jpg" rel="lightbox[12439]" title="Alpha Protocol Moscow Sis Shotgun"><img class="alignnone size-large wp-image-12444" title="Alpha Protocol Moscow Sis Shotgun" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-Moscow-Sis-Shotgun-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a></p>
<p><span id="more-12439"></span>Frisch eingekleidet geht es dann direkt  weiter zu unserem ersten, natürlich ultrageheimen Geheimauftrag nach  Saudi-Arabien, um einen Konvoy mit Raketen zu stoppen. Auch auf unserer  Agenda: Den Anführer und Drahtzieher einer Terroristengruppe finden  und&#8230;. nun, an dieser Stelle würde nun bei anderen Spielen eine  Spoilerwarnung erscheinen. In Alpha Protocol ist das jedoch nicht so  leicht gesagt, denn wie die Geschichte ab hier weitergeht, entscheidet  jeder Spieler für sich. Genau hier fängt nämlich der Rollenspiel-Teil  von Alpha Protocol an. Je nachdem, wie wir uns an dieser Stelle bei der  Konfrontation mit dem gesuchten Terroristen verhalten, verändert sich  unsere Geschichte &#8211; und nicht nur ein wenig, sondern die Macher sind  hier sehr konsequent und die Auswirkungen und Entscheidungen wirken sich  auch weiterhin durchgängig über den Verlauf der ca. 15 Spielstunden  aus. Exekutieren wir ihn oder versuchen wir, weitere Informationen aus  ihm heraus zu bekommen? Oder gar laufen lassen und kooperieren? Für alle  diese Möglichkeiten gibt es plausible Gründe in der, nein, in unserer  Geschichte und meist sind es auch keine einfachen Entscheidungen. Lange  überlegen dürfen wir aber nicht. Alle Dialogentscheidungen im Spiel sind  zeitlich begrenzt. Während dieser Sekunden entscheiden wir uns zwischen  möglichen, vorgegebenen Tendenzen. Wir wählen also keine Sätze oder  Themen aus, sondern meist nur Stimmungen, wie “aggressiv”, “witzelnd”  oder auch “professionell” &#8211; manchmal tauchen auch Aktionen in der  Auswahl auf, die konkreter werden, wie “exekutieren” oder “frei lassen”.  Dieser Stressfaktor sorgt für einige der intensivsten Szenen im Spiel  und hat mich wirklich begeistert. Ich fühlte mich mit meinem bärtigen  Alter Ego auf dem Bildschirm deutlich enger verbunden dadurch, dass ich  den Druck, in einer äußerst prekären Lage zu stecken und eine  Entscheidung unter Zeitdruck treffen zu müssen, wahrhaftig am eigenen  Leib spürte. Im Gegensatz zu Mass Effect zum Beispiel, bei dem man  seinen Dialogpartnern auch vier Mal hintereinander das Gleiche ins  regungslose Gesicht sagen kann, ohne dass diese sich wundern, zieht mich  dieses “realistische” Dialogsystem stärker ins Spiel rein. Da es kein  “richtig” oder “falsch” gibt, stört es mich auch nicht, wenn Michael  Thorton etwas sagt, was ich aufgrund der Tendenz manchmal nicht direkt  erwartet hätte. Die Dialoge sind immer gut geschrieben und es wird sich  oft auf frühere Aktionen und Aussagen bezogen.</p>
<p>Neben dem Zeitdruck  kommt bei den Dialogen eine zweite, wichtige Komponente hinzu: Die NPCs  reagieren auf unsere gewählte Form der Äußerungen sehr unterschiedlich.  So können wir je nach Charakter zum Beispiel durch arrogantes Auftreten  Sympathiepunkte sammeln, während ein anderer eher die direkte, ehrliche  Art bevorzugt. So bauen wir Vertrauen mit Mitmenschen auf, die uns dann  unter Umständen auch in Missionen zur Hilfe stehen können oder uns durch  Privilegien das Leben leichter machen. Diese Privilegien reichen vom  Zugang zu neuen Waffen bis hin zur aktiven Unterstützung in Missionen.  Vor allem, da wir es mit vielen verschiedenen Fraktionen und  Gruppierungen zu tun haben, kann es sehr hilfreich sein, sich nicht mit  allen zu verfeinden sondern auch gewisse Gebiete z.B. ohne Feuergefecht  passieren zu können, da uns Söldnergruppen als Freund betrachten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-Rome-MT.jpg" rel="lightbox[12439]" title="Alpha Protocol Rome MT"><img class="alignnone size-large wp-image-12445" title="Alpha Protocol Rome MT" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-Rome-MT-404x253.jpg" alt="" width="404" height="253" /></a></p>
<p>Gute  Englischkenntnisse sollte man für dieses Spiel mitbringen, denn das  Lesen der Untertitel macht die Situation nicht einfacher und die Texte  blenden sich stellenweise irrwitzig schnell durch. Die englischen  Sprecher sind dafür allesamt sehr gut gewählt und erwecken die  Charaktere, die sonst etwas unter der nicht mehr ganz zeitgemäßen  Grafik-Engine leiden, glaubhaft zum Leben.</p>
<p>Soweit also nur  Positives. Ein gutes Dialogsystem, eine spannende, vertrackte  Geschichte, die sich durch unsere Entscheidungen glaubhaft und stimmig  entwickelt und gute Sprecher. Doch was ist mit der Action? Dem  Schleichen und Schießen? Schließlich sind auch diese wichtige  Bestandteile für einen Agententhriller. Nun, sagen wir es mal so: Wenn  euch die oben genannten Punkte wichtig sind, dann nehmen einem die  leichten bis deutlichen Schwächen, die das Spiel im Actionbereich hat,  wenig bis gar nichts von der Spielfreude weg. Wer eher dazu neigt, Story  und Dialoge zu skippen, um wieder zur Action zu kommen, der sollte sich  nach einem anderen Spiel umsehen und könnte zum Beispiel direkt bei  Splinter Cell Conviction deutlich glücklicher werden. Zu Beginn des  Spieles haben diese Action-Sequenzen nämlich ein Problem: Die Statistik.  Man rufe sich erneut ins Gedächtnis: Alpha Protocol bezeichnet sich als  Spionage-Rollenspiel und wie es sich für ein Rollenspiel der alten  Schule gehört, haben wir ein Skillsystem, mit dem wir gewonnene  Erfahrungspunkte auf die unterschiedlichen Fähigkeiten des Herrn Thorton  verteilen können. Diese reichen von Schleichen, über die Benutzung der  verschiedenen Waffengattungen, Computer hacken bis zum Faustkampf und  weiteren, themenverwandten Fähigkeiten. Jede neue Stufe bringt entweder  Bonuspunkte für die Grundwerte oder auch vereinzelt neue, direkt  anwählbare Fähigkeiten. Das Problem mit der Statistik ist nun, dass das  Spiel auf einen Zahlenwert schaut, um zu errechnen, ob unser  Schleichversuch von hinten an die Wache nun glückt oder nicht. Das führt  dazu, dass die Wachen am Anfang des Spieles wirken, als hätten sie  Augen im Hinterkopf, am Ende des Spiels (ich hatte Schleichen fast auf  Maximum) können wir aber praktisch auf die Wachen zu rennen und sie  bemerken uns nicht. Hier hätte etwas Feinschliff und Tuning sicherlich  noch gut getan. Wichtig ist eben, dass man so spielt, wie man sich  skillt. Ohne Punkte im Schleichen sollte man dies auch nicht versuchen,  ebenso wenig sollte man Waffen benutzen, bei denen man keine Fähigkeiten  besitzt, dann trifft nämlich auch der optisch vermeintlich gut sitzende  Headshot meterweit daneben. Alpha Protocol ist in erster Linie ein  Rollenspiel. Die Fähigkeiten können über ein Menü, dass den Spielfluss  pausiert, ausgewählt und per Knopfdruck eingesetzt werden. Benutzte  Fähigkeiten müssen sich erholen, bevor wir sie erneut einsetzen. Das  zweite Kreismenü dient der Waffen- und Gadgetauswahl. Blend-, Splitter-  und EMP-Granaten, Störsender  - Mikromanagement-Freunde werden im  Waffen- und Ausrüstungsmenü viel Zeit verbringen können. Unzählige Items  können gekauft und angepasst werden. Mir gefällt die eingedampfte  Version der Waffenwahl von Mass Effect 2 besser, aber das ist sicherlich  Geschmackssache. Vor allem durch die Notwendigkeit der Spezialisierung  erschien mir die Anzahl der verschiedenen Waffen und Optionen zu hoch.</p>
<p>Auch wenn die  Actionsequenzen weder spielerisch (das Deckungssystem wirkt etwas  halbgar) noch grafisch wirklich auf dem Stand sind, wie sie die  Action-Konkurrenz bietet, machten sie mir auf Grund der tollen, wirklich  SEHR abwechslungsreichen Locations und dem Wechsel zwischen Schleichen,  Spionieren, Sammeln und klassischen Shoot-Outs sehr viel Spaß. Ich bin  wahrlich kein Freund von Minigames, aber die drei hier auftauchenden  Arten finde ich sehr gelungen und stimmig umgesetzt.</p>
<p>Neben richtigen  Missionen, wie z.B. das Infiltrieren einer Botschaft, fahren wir auch  desöfteren einfach zu Kontaktpersonen, um Informationen zu bekommen. Je  nach Gesprächsverlauf öffnen sich dadurch neue Pfade und Hinweise,  sammeln wir neue Feinde oder neue Verbündete. Nach dem direkten Gespräch  können wir mit den meisten unserer Kontakte noch regen E-Mail-Kontakt  aufrecht erhalten. Auch hier zeigt sich das fantastische Storytelling  der Macher. Es kommt nicht oft vor, dass ich vor einem Spiel sitze und  laut loslache, aber dass Alpha Protocol das sogar mit reinem Text in  einer In-Game-E-Mail schafft? Hut ab!</p>
<p>Eine sehr innovative, weil sehr  befriedigende, Idee hatten die Programmierer mit den  Ingame-Achievements. Erfüllen wir bestimmte Voraussetzungen, wie zum  Beispiel, dass wir das Vertrauen von 3 NPCs gewonnen haben, dann  erhalten wir eine extra Portion Erfahrungspunkte oder auch Boni für die  Grundwerte. So machen Achievements doppelt Spaß. (Klar, PS3-Trophies und  Xbox-Achievements gibt’s dafür auch noch.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-SA-Blind-Fire.jpg" rel="lightbox[12439]" title="Alpha Protocol SA Blind Fire"><img class="alignnone size-large wp-image-12446" title="Alpha Protocol SA Blind Fire" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Alpha-Protocol-SA-Blind-Fire-450x253.jpg" alt="" width="450" height="253" /></a></p>
<p>Den Ablauf der Story  entscheiden wir übrigens komplett selber. Nach der ersten Mission in  Saudi-Arabien stehen die drei Locations Taipeh, Rom und Moskau offen. In  welcher Reihenfolge wir diese spielen, ändert nichts an der Hauptstory,  die Charaktere reagieren aber darauf und wissen, wo wir vorher waren.  So war zum Beispiel ein Kontaktmann in Taipeh schon vorab negativ auf  mich gestimmt, weil ich nicht als Erstes zu ihm bin, sondern direkt mit  einer anderen Mission gestartet habe. Durch das Lesen seines Dossiers  hätte ich es wissen können, da ich diese Information aber nicht  aufmerksam wahrgenommen hatte, hat das Spiel darauf reagiert. Da fühle  ich mich als Spieler ernst genommen und so macht mir eine nicht lineare  Erzählweise auch wirklich Spaß.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Alpha Protocol ist nicht für jeden  Spielertypus gemacht. Das Rollenspiel und vor allem die Dialoge stehen  klar im Vordergrund. Eine toll erzählte Geschichte, die sich, abhängig  davon, wann ich wo und wie mit meinem Charakter agiere, mit wem ich rede  und wen ich dabei am Leben lasse, entwickelt. Dabei stellt mich das  Spiel oft vor schwierige Entscheidungen, die ich innerhalb von Sekunden  aus dem Bauch heraus treffen muss. Es gibt kein richtig oder falsch,  aber jede Aktion erzeugt eine Gegenreaktion und diese bekomme ich das  komplette Spiel hindurch zu spüren. Mal stärker, mal weniger, aber immer  konsequent. Feinde werden zu Verbündeten und umgekehrt. Ich fühle mich  nicht nur wie beim Zuschauen einer spielbaren Folge von 24, ich bin  mittendrin und das fühlt sich gut an. Wunderschöne und sehr  abwechslungsreiche Locations, packend und humorvoll geschriebene Dialoge  und ein sehr variantenreiches Skill-System, welches mich genau so  spielen lässt, wie ich das möchte. Da verzeihe ich dem Spiel auch, dass  die Grafik-Engine nicht auf dem aktuellsten Stand des technisch  Machbaren ist. Auch, dass die Action manchmal unter dem statistischen  Unterbau des Rollenspiel-Regelwerks krankt, wenn ein sicher geglaubter  Schleichversuch scheitert oder ein Schuss nicht sitzt. Alpha Protocol  ist nun mal in erster Linie ein Rollenspiel. Wenn ich den Charakter  entsprechend seiner Fähigkeiten einsetze, dann klappt das größtenteils  auch sehr gut. Es erinnert stark an ein Mass Effect 1 mit einem modernen  Agentensetting, aber mit genügend eigenständigen Ideen und  Errungenschaften, um mehr zu sein, als nur eine einfache Kopie. Mir hat  Alpha Protocol sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere,  dann gerne auch etwas technisch reifere Abenteuer mit Michael Thorton.</p>
<table style="border: 0pt solid #000000; width: 620px; height: 185px;" border="0" frame="border">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Positiv (+)</strong></span></span></td>
<td style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Negativ ( &#8211; )</strong></span></span></td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li><span style="color: #008000;">sehr  Abwechslungsreiche Locations</span></li>
<li> <span style="color: #008000;">Dialoge  unter Zeitdruck erhöhen Spannung</span></li>
<li><span style="color: #008000;">Dialogpartner  mit  Vorlieben und Abneigungen</span></li>
<li><span style="color: #008000;">weitreichende  Entscheidungen, spürbare<br />
Auswirkungen auf Geschichte</span></li>
<li><span style="color: #008000;">gut  geschriebene Dialoge und humorvolle  In-Game E-Mails</span></li>
<li><span style="color: #008000;">hohere  Wiederspielwert</span></li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li><span style="color: #800000;">veraltete  Grafikenginge</span></li>
<li><span style="color: #800000;">miese  Schleichanimation von Hauptfigur</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Deckungssystem  wirkt  unfertig</span></li>
<li><span style="color: #800000;">der  Anfang ist je nach Skilltree schwer bis unfair</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Keine  Synchro, nur  dt. Untertitel</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Untertitel  laufen viel zu schnell durch</span></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-12443 aligncenter" title="Players-Source Silber Award" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/06/Silber_Münze.png" alt="" width="300" height="304" /></p>
<p style="text-align: left;">
 
</p>
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		<title>Review: Bioshock 2</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bioshock 2]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[2007 war ein großartiger Jahrgang: Portal, Modern Warfare, Mario Galaxy, Mass Effect&#8230; unter diesen Highlights war jedoch eine Spielperle, die mich aufgrund ihrer Gesamtheit ganz besonders angesprochen hatte: BioShock. Kevin Levines Meisterwerk in der dystopischen Unterwasserstadt Rapture ist eines der Spiele, die einem nach dem Spielen für eine Weile nicht mehr loslassen. Die beklemmende Atmosphäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock_2_Logo.jpg" rel="lightbox[11912]" title="Bioshock_2_Logo"><img class="size-large wp-image-11918 alignright" title="Bioshock_2_Logo" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock_2_Logo-449x252.jpg" alt="" width="234" height="131" /></a></strong></p>
<p>2007 war ein großartiger Jahrgang: Portal, Modern Warfare, Mario Galaxy, Mass Effect&#8230; unter diesen Highlights war jedoch eine Spielperle, die mich aufgrund ihrer Gesamtheit ganz besonders angesprochen hatte: <strong>BioShock</strong>. Kevin Levines Meisterwerk in der dystopischen Unterwasserstadt Rapture ist eines der Spiele, die einem nach dem Spielen für eine Weile nicht mehr loslassen. Die beklemmende Atmosphäre der im Chaos zusammengebrochenen Gesellschaft, die durch den Missbrauch eines Stoffes namens &#8220;Adam&#8221; zu genetisch verkommenen Geschöpfen wurden, die faszinierende Architektur, die in ihrer Mischung aus Steampunk und Art Déco begeisterte und ein Storytwist, der wohl zu den besten Momenten der Videospielgeschichte gehört. Aufgrund des kommerziellen Erfolges war es nur eine Frage der Zeit, bis der obligatorische zweite Teil angekündigt wurde. Jedoch: Selten war eine Story in sich so abgeschlossen und rund erzählt wie in BioShock. Wo würde der zweite Teil ansetzen? Als dann auch noch klar wurde, dass der Nachfolger nicht vom selben Entwickler-Team und vor allem ohne das kreative Mastermind Kevin Levin produziert wurde, war die Skepsis groß. Nun habe ich den zweiten Teil durchgespielt und kann Entwarnung geben: <strong>Die Zweifel waren unnötig. BioShock 2 ist gut geworden.</strong><strong><span id="more-11912"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-1.jpg" rel="lightbox[11912]" title="Bioshock 2 - 1"><img class="alignnone size-large wp-image-11913" title="Bioshock 2 - 1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-1-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a><br />
</strong></p>
<p>BioShock 2 spielt ca. 10 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teiles und <strong>wir schlüpfen in die Rolle eines Big Daddys</strong> &#8211; genau jener Gattung von Monster, die uns in Teil 1 am meisten zugesetzt hatten. Moment, werden jetzt Spieler des ersten Teiles sagen, war die Stelle im ersten Teil, in die man in die Rüstung eines Big Daddys schlüpfen konnte, nicht die langweiligste im ganzen Spiel? Ja, leider, doch wir sind nicht irgendein Big Daddy, wir schlüpfen in die Rolle von &#8220;Subject Delta&#8221; &#8211; einem Prototypen der Big Daddies. In der Eröffnungssequenz lernen wir auch gleich die neue Anführerin der Unterwasserstadt kennen: Sofia Lamb &#8211; die im Gegensatz zum Erbauer von Rapture Andrew Ryan nicht auf das Individuum setzt, sondern auf die Stärke der Gemeinschaft pocht. Ist BioShock 2 also einfach der erste Teil nur mit umgedrehten Vorzeichen? Nun, was das Grundsetting angeht, trifft das sicherlich zu, dennoch spielt sich das Spiel die ersten Stunden so gar nicht wie ein zweiter Teil, zu heimisch fühlt sich die Heimkehr in die Unterwasserstadt an. Wir befinden uns zwar in einem schweren Tauchanzug, bewegen uns aber genau so schnell und gewandt wie Jack in Teil 1. Auch die Plasmide sind wieder zurück, die genveränderten Tränke, mit deren Hilfe wir aus unseren Fingerspritzen Blitze, Feuer oder sogar Bienenschwärme schießen lassen können. Die Neuerung dabei: Wir müssen unsere Waffe nicht mehr umständlich wegpacken, wenn wir diese Fähigkeiten einsetzen wollen. Als Big Daddy besitzen wir das Privileg, sogar beides gleichzeitig nutzen zu können. Ob nun Big Daddy oder Jack, auf den ersten Blick würde man beide Spiele nebeneinander gehalten nicht unterscheiden können &#8211; Rapture hat sich zumindest optisch auch mit 10 Jahren Differenz nicht verändert &#8211; aber wie sollte es auch, schließlich war die Stadt auch im ersten Teil schon durch Anarchie geprägt und fühlte sich an, als würde die Zeit still stehen. Auch wenn in echter Zeit 3 Jahre vergangen sind, ist die Grafik von BioShock 2 nach wie vor sehr ansehnlich.</p>
<p>Wie auch im Vorgänger finden wir auf unserer Streifzügen Tonbänder, die uns die Geschichten der Bewohner näher bringe. Vermeintliche Verbündete geben uns über unser Headset hilfreiche Hinweise oder Anweisungen, um uns den Weg zu zeigen. Eine ganz besondere Stimme ist die von Eleanor. Einer aus den Kinderschuhen entwachsene Little Sister, die von Sofia Lamb in Gefangenschaft gehalten wird. Eleanor hat die Fähigkeit, direkt mit uns über Empathie zu kommunizieren und bittet uns, ihr zu helfen, sie zu befreien.</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-2.jpg" rel="lightbox[11912]" title="Bioshock 2 - 2"><img class="alignleft size-medium wp-image-11914" style="margin: 0px 5px;" title="Bioshock 2 - 2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-2-291x164.jpg" alt="" width="274" height="168" /></a>So streifen wir erneut durch das zerstörte Rapture auf der Suche nach einem Weg um zu Eleanor zu gelangen. Um gegen die mutierten Menschen, namentlich Splicers, die uns zu jeder Gelegenheit angreifen, bestehen zu können, brauchen wir bessere Waffen, eine Menge Munition und Adam. Dieses Adam, der heilige Saft der Unterwasserstadt, um den sich alles dreht, können wir jedoch nur mit Hilfe der &#8220;Little Sisters&#8221; auffindbar machen, denn nur sie können besonders &#8220;saftige&#8221; Leichen aufspüren und mit Ihren großen Spritzen ernten. Spieler des Vorgängers kennen diese Szene zu genüge, BioShock 2 versetzt uns nun in die Lage, dieses morbide Gruselkabinett selbst nach zuspielen, wenn wir wollen. Denn ob wir die Little Sisters &#8220;retten&#8221;, das bleibt uns auch diesmal offen zu entscheiden. Jede Little Sister trägt bereits Adam bei sich, wir könnten sie also direkt auf der Stelle erledigen und ihr das kostbare Elixier abnehmen. Wenn wir die kleinen Schwestern dagegen retten, zeigen sie uns den Weg und wir müssen sie vor angreifenden Splicers beschützen. Das kostet Zeit, Nerven und jede Menge Munition, doch der Ertrag an Adam ist etwas höher. Wie auch im Vorgänger entscheidet unser Umgang mit den Mädchen über den Ausgang des Spieles.</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-3.jpg" rel="lightbox[11912]" title="Bioshock 2 - 3"><img class="size-large wp-image-11915 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Bioshock 2 - 3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-3-449x252.jpg" alt="" width="299" height="169" /></a>Während dieser defensiven Phasen, in der wir die Little Sister beschützen, fühlt sich BioShock 2 auch das erste Mal neu und anders an als der Vorgänger. Zum doch recht typischen Waffenarsenal haben sich nämlich einige auf die Defensive spezialisierte Munitionsarten hinzugefügt. So kleben wir Minen mit Bewegungssensoren an die Wände, spannen elektrisch aufgeladene Stolperschnüre mit Speerspitzen, bauen Selbstschussanlagen an strategischen Positionen auf und mit Plasmiden erzeugen wir kleine Wirbelwinde, die Feinde beim Betreten durch die Räume fegen. Wenn uns das noch nicht langt, programmieren wir Raketenwerfer um und hacken kleine, fliegende Abwehrroboter. Dieses neue Minigame zum Hacken von Geräten ersetzt übrigens auch das &#8220;PipeMania&#8221; aus Teil 1 und fühlt sich deutlich weniger aufgesetzt an. Wenn wir dann die Little Sister für ihr perverses Treiben absetzen, können wir uns eigentlich entspannt zurück lehnen und unseren Fallen beim Verrichten der Arbeit zusehen.</p>
<p>Dieser neue Modus ist spannend und lädt zum experimentieren ein. Hier fühlen wir uns auch als Big Daddy und es erfüllt uns mit Stolz, wenn unserer Little Sister kein Haar gekrümmt wird. Allerdings wiederholt sich dieses Spielchen dann doch etwas oft, vielleicht ein paar mal zu oft. Pro Levelabschnitt haben wir zwischen 2-3 Little Sisters zu &#8220;bergen&#8221; und jede Little Sister können wir bis zu zweimal darum bitten, Adam für uns zu finden. Andererseits können und wollen wir auf das zusätzliche Adam nicht verzichten, das artet etwas in Arbeit aus. Aber so ist das nun mal mit Kindern.</p>
<p>Um uns als Big Daddy, der ja im Prinzip vor nichts Angst haben müsste, ebenfalls etwas Feuer zu machen, haben die Entwickler sich eines Kunstgriffes bedient und die &#8220;Big Sisters&#8221; in das Rapture-Universum eingefügt. Diese Big Sisters sind extrem schnelle, brutale, erwachsene Little Sisters in voller Kampfmontur. Ihre Schreie hallen durch Rapture und sind so schrill, dass sie sogar unsere Sicht blenden. Doch auch mit ihnen werden wir mit genügend Munition und dem Einsatz unserer Fallen fertig. Doch da ist auch schon der Knackpunkt: Munition ist leider Mangelware und so besteht einer unserer Hauptaufgaben darin, nach jedem erlegten Feind die gesamte Gegend nach Munition und Medikits abzugrasen. Das ist nervig und zeitaufwändig, für ein sicherlich kommendes BioShock 3 bitte ich inständig darum, dieses archaische Überbleibsel abzuschaffen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-4.jpg" rel="lightbox[11912]" title="Bioshock 2 - 4"><img class="size-large  wp-image-11916 aligncenter" title="Bioshock 2 - 4" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock-2-4-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Um Feinden mehr Schaden zuzufügen, können wir diese studieren. Auch das ein Modus, der schon im ersten Teil Bestandteil des Spieles war. Während wir dort jedoch Fotos geschossen haben, dürfen wir nun zu Videokamera greifen. Nach dem drücken der Record-Taste läuft unseres Aufnahme und wir haben eine gewisse Zeitspanne, unser Forschungsobjekt zu erledigen. Je nachdem wie kreativ und abwechslungsreich wir das veranstalten, erhalten wir dafür Forschungspunkte. Je mehr wir eine Art erforschen, desto besser lernen wir ihre Schwachpunkte kennen und machen ihr mehr Schaden.</p>
<p>Nach ca. zwei Drittel des Spieles ist die Beschützer.Phase dann aber auch endlich vorbei und das Spiel nimmt noch einmal so richtig an Fahrt auf. Im ersten BioShock war nach dem eigentlichen Storytwist der letzte Teil leider nur noch Füllstoff. Hier ist es umgekehrt, nach dem eigentlichen Höhepunkt der Story, fügt sich eine richtig spannend und toll inszinierte Endphase an, die, ohne zu spoilern, uns ebenfalls nicht mehr so schnell los lassen wird.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Bewertung</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-11917" title="Bioshock2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/04/Bioshock2.png" alt="" width="500" height="393" /><br />
*Der Mutliplayer Modus wird hier (noch) nicht getestet und fließt deshalb nicht in die Bewertung ein.<br />
</strong></p>
<table style="width: 648px; height: 121px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #dadada;"><span style="color: #008000;"><strong>Positiv</strong></span></td>
<td style="background-color: #dadada;"><strong><span style="color: #ff0000;">Negativ</span></strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">- Sehr dichte Atmosphäre<br />
- Durchgängiger Art Déco Stil<br />
- Große Experimentiermöglichkeiten mit den Fallen<br />
- Motivierende Forschung per Kamera<br />
- Famoser 40er Jahre-Soundtrack<br />
- Brillant inszeniertes Endgame</td>
<td valign="top">- Big Daddy zu Beginn unerwartet schwach<br />
- Ersten Stunde fühlen sich wie ein Add-On an<br />
- Zuviel Fokus auf das Sammeln<br />
- Einführung der Big Sister wirkt aufgesetzt<br />
- Dauert zu lange, bis das Spiel an Fahrt aufnimmt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Rapture ist auch im zweiten Besuch wieder eine Reise wert. Dass es sich  so heimisch anfühlt, hat mich die ersten 2-3 Stunden stark irritiert und  zweifeln lassen, ob BioShock 2 mehr ist, als nur ein &#8220;Add-On&#8221; zum  grandiosen ersten Teil. Spätestens jedoch, als ich meine erste Little  Sister mit jeder Menge Fallen vor den Bösen Splicers beschützt hatte und  sie mir ihre Stoff-Big-Daddy Puppe liebevoll entgegenstreckte, war es  um mich geschehen. Als dann noch die Story um Eleanor richtig an Fahrt  aufnimmt, war klar: Rapture hat mich wieder mit Haut und Haaren gefangen  genommen. Warum man als Big Daddy so schwach anfangen muss wie in jedem  Shooter und nicht einfach direkt mit mehr Plasmiden und Waffen  ausgestattet ist, halte ich für einen groben Designschnitzer, ansonsten  ist BioShock 2 aber ein würdiger Nachfolger, der trotz anfänglicher  Ähnlichkeiten seinen ganz eigenen und eigenständigen Charakter entfaltet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Review: Dante&#8217;s Inferno</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dantes Inferno]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie weit würden sie gehen um jemanden zu retten den Sie lieben? Irgendwie passt der Satz nicht nur zu einem Spiel. Im Gegenteil, zu Dante’s Inferno von Electronic Arts passt dieser Satz wie die Sense zum Gevatter Tod. Mit Dante’s Inferno kommt wieder Leben das Hack’n‘Slay Genre und ist vor allem für Xbox 360 Gamer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_Cover.jpg" rel="lightbox[9708]" title="Dantes_Inferno_Cover"><img class="alignright size-medium wp-image-81" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dantes_Inferno_Cover" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_Cover-172x215.jpg" alt="" width="139" height="177" /></a><em>Wie weit würden sie gehen um jemanden zu retten den Sie lieben?</em> Irgendwie passt der Satz nicht nur zu einem Spiel. Im Gegenteil, zu <strong>Dante’s Inferno</strong> von <em>Electronic Arts</em> passt dieser Satz wie die Sense zum Gevatter Tod. Mit Dante’s Inferno kommt wieder Leben das Hack’n‘Slay Genre und ist vor allem für Xbox 360 Gamer einer der Pflichttitel für 2010, da God of War III ja leider PlayStation exklusiv erscheinen wird. Als Vorlage für das Spiel diente eine Veröffentlichung des italienischen Dichters Dante Alighieri aus dem Jahre 1307.</p>
<p>Dante wird während seiner Kreuzzüge getötet, was ihm aber nicht wirklich gefällt. Also entschließt er sich dazu gegen den Tod zu kämpfen (so wie das Actionhelden nun mal tun), und gewinnt diesen Kampf natürlich auch. Die Sense des Sensemann’s behält Dante kurzer Hand als seine neue und sich als nützlich erweisende Waffe mit der er sich dann erst mal auf den Weg nach Hause zu seiner Geliebten Beatrice macht. Als er zu Hause ankommt kommt findet er nur Schmerz und Leid wieder. Sein Vater und seine Geliebte sind tot, ermordet. Als seine Beatrice vom Teufel höchstpersönlich in die Hölle geführt wird, weil sie gegen ihn eine Wette verloren hat macht sich Dante ohne zu zögern auf den Weg durch die Hölle um seine Geliebte wieder zurück zu holen und muss dabei jede Menge Abenteuer bestehen. Um seine Geliebte und den Satan zu erreichen muss Dante durch die 9 Höllenkreise gehen. Jeder Kreis beherbergt Verdammte die zu Lebzeiten einer bestimmten Sünde nicht absagen konnten. Von Wollust, über Habgier und Zorn, bis zu Betrug und Verrat sind alle Sünden und dazu passende Prominente Legenden anzutreffen.<span id="more-9708"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_4.jpg" rel="lightbox[9708]" title="Dantes_Inferno_4"><img class="alignnone size-large wp-image-79" title="Dantes_Inferno_4" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_4-500x272.jpg" alt="" width="500" height="272" /></a></p>
<p>Dante hat die Wahl zwei Pfade einzuschlagen. Geht der den heiligen Weg, so muss er den Verdammten vergeben und sie von Ihren Sünden befreien damit diese gen Himmel fahren können. Wählt er aber den unheiligen Weg, bestraft er die Verdammten und schickt die endgültig ins Nichts. Welchen Weg ihr mit Dante auch wählt, ihr bekommt heilige bzw. unheilige Bonuspunkte und könnt Seelen einsammeln. Die gesammelten Punkte diesen dazu neue Fähigkeiten freizuschalten und so lassen sich neue Angriffe oder Defensivmaßnahmen freischalten. Aber nicht nur durch das Seelen sammeln lassen sich neue Fähigkeiten erlernen. Dante findet auf seinem „Höllentrip“ immer wieder Reliquien die er sich zu Nutze machen kann. Neben dem Gesundheitsbalken gibt es einen Magiebalken der für die Nutzung der Reliquien zum Tragen kommt. So kann Dante je nach eingesetzter Reliquie etwa mehr Seelen für vernichtete Gegner bekommen oder einen stärkeren Schaden mit der Sense anrichten. Das kleine Problem dabei: Es gibt über 20 Reliquien im Spiel, die unterschiedliche Eigenschaften haben, Dante kann aber nur eine Handvoll davon nutzen.</p>
<p><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_5.jpg" rel="lightbox[9708]" title="Dantes_Inferno_5"><img class="alignright size-medium wp-image-80" title="Dantes_Inferno_5" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_5-215x117.jpg" alt="" width="187" height="101" /></a>Sehr abwechslungsreich sind die vielen, bis zum Ende des Spiels stets variierenden Gegnertypen, die einem in den verschiedenen Höllenstufen immer zum dort vorherrschenden Thema begegnen, da jeder Gegner seine Stärken und Schwächen hat. Auch bei den verschiedenen Boss-Gegnern hat man sich was einfallen lassen. Die gigantische grafische Umsetzung und der Ideenreichtum der Entwickler sorgt immer wieder für Erstaunen und lässt das Spiel zu keiner Zeit langweilig erscheinen. Zudem wirken die Bewegungsabläufe sehr realistisch da in vielen Fällen mit Motion-Capturing gearbeitet wurde. Aber nicht nur die Gegner sind beeindruckend, auch die Umgebung die rings um Dante geschaffen wurde ist detailreich und sehenswert. Zwar hätte man sich bei den einen oder anderen Detail noch eine zweite oder sogar eine dritte Animation erlauben können, so ist das öffnen der höllischen Tore immer wieder die gleiche Animation und das gleiche Quick-Time Event, aber das fällt hier nicht wirklich ins Gewicht. Dante’s Inferno ist nichts zarte Gemüter da durch übertriebene aber grafisch gut umgesetzte Brutalität auch sehr viel Blut fließt.</p>
<p><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_1.jpg" rel="lightbox[9708]" title="Dantes_Inferno_1"><img class="alignleft size-medium wp-image-76" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dantes_Inferno_1" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_1-215x120.jpg" alt="" width="215" height="120" /></a>Mit einer Spielzeit von fast 7 Stunden im leichtesten Schwierigkeitsgrad, bei der sehr guten Story, liegt Dante im guten Durchschnitt. Die Spielzeit verlängert sich etwas wenn man nochmals auf einer höheren Schwierigkeit durchspielt. Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch, dass wenn man das Spiel erneut durchspielen möchte, im Wiederauferstehungsmodus gespielt kann. Dante hat dann beim Start des Spiels alle vorher gesammelten Fähigkeiten die er gleich zu Beginn wieder voll nutzen kann, was das spielen höherer Schwierigkeitsgrade ungemein erleichtet. Kleiner Nachteil; Dante steigt dann ganz an Anfang ins Spiel ein, sondern erst dann, wenn er in die tiefen der Hölle abgestiegen ist. So fehlt der Prolog und etwa 10 Minuten Spielzeit, was aber auch nicht weiter tragisch ist. Die Steuerung ist sehr gut durchdacht die Kombos sind auch für Controller-Anfänger sehr gut umzusetzen. So hat man einfache Button Kombos oder auch Button Mashing einlagen im Spiel die man im nu verinnerlicht hat.</p>
<p>Hat man das Spiel einmal durch, wird zudem ein neues Feature freigeschaltet. Die Tore der Hölle. Hier muss sich Dante durch 50 Höllentore kämpfen hintern denen immer wieder neue Gegnerwellen warten (Gears of War &#8211; Horde und Halo 3 ODST &#8211; Firefight lässt grüßen). Dante startet dabei mit einem Zeitkonto das er über die 50 Tore hinweg auffüllen kann. Dabei sollte die Zeit möglichst nicht gegen 0 laufen bis das letzte Tor erreicht und den letzten Gegner geschlagen ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_3.jpg" rel="lightbox[9708]" title="Dantes_Inferno_3"><img class="alignnone size-large wp-image-78" title="Dantes_Inferno_3" src="http://www.gamefaq.de/wp-content/uploads/Dantes_Inferno_3-500x281.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Dafür, das Dante’s Inferno auch in Zukunft nicht langweilig wird ist gesorgt. Im April 2010 wird ein DLC erscheinen der unter anderem einen Multiplayer Online-Coop Modus mit sich bringt. So wird man mit seinen Freunden in Xbox Live oder dem PlayStation Network zusammen die alten und neue Prüfungen bestehen können. Ein Trailer über den neuen Modus lässt sich im Spiel freischalten und man bekommt schon mal den Mund wässrig gemacht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wurde auch Zeit das endlich wieder ein gutes Spiel in dem Genre erscheint. Da God of War für Xbox 360 Spieler ja unerreichbar sein wird, ist Dante’s Inferno definitiv die richtige Alternative. Aber auch  PlayStation 3 Junkies werden an Dante’s Inferno nicht vorbei kommen. Auch wenn sehr vieles im Spiel an God of War erinnert sollte man hier zugreifen. Dante’s Inferno ist eines der ganz wenigen Spiele die man im Offline Modus mehrmals durch spielen kann ohne das sie langweilig werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9709" title="Dantes_Inferno" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/Dantes_Inferno.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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		<title>Review: Bayonetta</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bayonetta]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines steht fest: Bayonetta werden wir so schnell nicht wieder los. Das &#8220;Sarah Palin&#8221;-Double mit Kassengestell läutet nicht nur unser Spielejahr 2010 ein, sondern auch eine neue Ära in der Darstellung von Frauen und Sexualität in Spielen. Lara Croft hatte ein paar zu große Vektoren auf Brusthöhe, die große, böse Schwester Bayonetta dagegen räkelt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines steht fest: <strong>Bayonetta</strong> werden wir so schnell nicht wieder los.</p>
<p>Das &#8220;Sarah Palin&#8221;-Double mit Kassengestell läutet nicht nur unser Spielejahr 2010 ein, sondern auch eine neue Ära in der Darstellung von Frauen und Sexualität in Spielen. Lara Croft hatte ein paar zu große Vektoren auf Brusthöhe, die große, böse Schwester Bayonetta dagegen räkelt sich in aufreizender wie eindeutiger Pose halbnackt vor uns, während im Hintergrund eine dämonische Krähe, geformt aus ihren Haaren, den Kopf eines ebenso dämonischen Wurmes ausreißt und verschlingt. Das ist anders, verstörend und klar, auch ein wenig sexy, denn ihr eng anliegender, tief ausgeschnittener Anzug besteht ausschließlich aus (magischen) Hexen-Haaren, mit denen Sie dämonische Über-Kreaturen formen kann. Ja, Haare werden zu Dämonen, richtig gelesen. Drücken wir die richtigen Knöpfe, löst sich Bayonetta Ihren Zopf auf, formt daraus mal eine Riesenkrake, eine dämonische Spinne oder einfach nur einen überdimensionalen Haar-Stiefel und zerquetscht damit eindrucksvoll ihre Feinde. Das ist alles so extrem übertrieben, dass man es mit Worten gar nicht wirklich beschreiben kann. Aber es sieht in beiden Bedeutungen des Wortes einfach nur &#8220;fantastisch&#8221; aus. Und es spielt sich zum Glück auch so.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-3.jpg" rel="lightbox[9693]" title="bayonetta-3"><img class="alignnone size-large wp-image-9698" title="bayonetta-3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-3-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a><span id="more-9693"></span></p>
<p>Bayonetta reiht sich ein in die Spiele, in der wir als vermeintlich &#8220;böser&#8221; Charakter in den Kampf ziehen. Unsere Protagonistin ist eine Hexe vom Klan der Umbra. Leider leidet sie unter Amnesie und das einzige, was sie noch weiß, ist, wie man mit einer Pistole umgeht und dass es Ihre Aufgabe ist, die Welt vor aus dem Himmel herabschwebenden Engelskreaturen zu beschützen. Als dann auch noch bruchstückhafte, mysteriöse Erinnerungsfetzen einsetzen, will Bayonetta sich auf die Suche nach Antworten begeben. Wir können uns die ersten Stunden gut mit dieser Figur auf der Suche identifizieren, denn auch wir fühlen uns storytechnisch nicht abgeholt. Nach 10 Stunden und etlichen Cutscenes später wissen wir zwar, dass Kamiya und sein Team auch ohne Probleme den nächsten John Woo Film inszinieren könnten, um was es in der Hintergrundgeschichte geht, verstehen wir aber immer noch nicht so wirklich. Irgendwas von einem kosmischen Gleichgewicht und natürlich der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Um die Verwirrung komplett zu machen, bewegen wir uns in und durch 4 verschiedenen Dimensionen hinweg, die klanvolle Namen tragen wie: &#8220;Inferno&#8221;, &#8220;Paradiso&#8221; und &#8220;Purgatorio&#8221;. Spielerisch macht das für uns aber keinen Unterschied und frei wechseln dürfen wir zwischen Ihnen auch nicht. So aufmerksam man auch zuhören mag, man versteht es einfach nicht, was das Spiel uns versucht zu erzählen. Zumindest gibt es ein paar lustige Szenen und Dialoge, denn das Spiel nimmt sich, vor allem in den Zwischensequenzen, nicht sonderlich ernst. Aber wie sollte es auch, Bayonetta hat Pistolenläufe als Absätze!</p>
<p>Die sexuellen Referenzen, die sich durch das gesamte Spiel ziehen, sind, gelinde gesagt, das Gegeteil von subtil. Man hat stellenweise das Gefühl, in einem feuchten Teenagertraum zu sitzen, der sich in einer Mischung aus zuviel Fastfood nach Mitternacht und einem übertriebenem Anime-Konsum zu dem Wildwuchs entspinnt, der Bayonetta optisch geworden ist. Die Kameraführung läßt so gut wie keine Chance aus, möglichst nahe zwischen den gespreizten Oberschenkeln dieser Dame zu landen. Wirkliche Tatsachen sehen wir allerdings nie, eine Locke des schwarzen Haarschopfes weht stets galant um Bayonetta herum, so dass Nippel und Co sehr gewissenhaft vor unserem gaffenden Blick geschützt bleiben. Wäre das sonstige Spiel nicht so atemberaubend insziniert, man würde dieses pupertierende Gehabe wohl nicht all zu lange aushalten. Prüde darf man für das Spiel wahrlich nicht sein und im Endeffekt ist es reine Geschmackssache. Man sollte jedoch dringend einen kurzen Blick in das Spiel wagen, um abzuschätzen, ob man damit klar kommt. Das Spiel entschädigt uns aber auch abseits der optischen Reize mehr als ausreichend.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-1.jpg" rel="lightbox[9693]" title="bayonetta-1"><img class="alignnone size-large wp-image-9696" title="bayonetta-1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-1-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Zu behaupten, Bayonetta wäre ein wenig wie &#8220;Devil May Cry&#8221; wäre eine Untertreibung. Verwundert aber auch nicht, denn schließlich sind beide Titel von &#8220;Hideki Kamiya&#8221; als Direktor entwickelt worden. In beiden Spielen hangeln wir uns von abgestecktem Gebiet zu Gebiet, treffen auf Feinde und versuchen unseren Charakter durch möglichst geschicktes Knöpfchen-Drücken die wildesten Kombinationen ausführen zu lassen. Wenn wir das mit wenig Energieverlust schaffen, erhalten wir in guter Arcade-Manier dafür Medaillen und Punkte. Hüpfen, Schlagen, Treten und Schießen sind unsere vier Grundtechniken, in Kombination entfalten sich daraus tödliche Combos und Spezial-Attacken. Soweit, so bekannt.</p>
<p>Doch Kamiya hat schließlich versprochen, das Action-Genre mit diesem Titel auf die nächste Ebene zu heben. &#8220;Non-Stop-Climax-Action&#8221; war seine Ansage. Und er sollte sein Versprechen halten: Große Endbosse und tolle Finishing-Moves haben wir auch in anderen Spielen schon eindrucksvoll erlebt, aber Bayonetta fährt diese großen Momente gefühlt bei jedem zweiten Gegner auf. DIe meisten der Kreaturen, die uns begegnen, könnten abgelehnte Levelbosse aus anderen Spielen sein, was das Kaliber für die tatsächlichen Bosse bei Bayonetta noch mal um einiges steigert. Ähnlich wie bei &#8220;Shadow of the Collossus&#8221; befinden wir uns oft AUF den Endbossen und kämpfen uns an Ihnen empor, schlagen nacheinander mutierte Gliedmaßen mit sabbernden Gebissen ab, nachdem wir ihnen die Zungen rausgeschnitten haben, um uns schließlich zum eigentlichen Kopf der abnormalen Kreatur empor zu kämpfen, wo uns erneut die irrwitzigsten Mutationen stets aufs Neue überraschen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-4.jpg" rel="lightbox[9693]" title="bayonetta-4"><img class="alignnone size-large wp-image-9699" title="bayonetta-4" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-4-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Überraschung ist sowieso das Motto. Dieses Spiel gönnt uns keine Ruhepause. Durch das Setting mit vier unterschiedlichen Dimensionen und die undurchdringliche Story brauchen sich die Entwickler nicht um so Nebensächlichkeiten wie Physik, Realismus oder Bezug zu kümmern und schufen sich damit die ultimative Spielwiese um wirklich alles, was Ihnen in den Sinn kam, auch so verwirklichen zu können. Das Spiel, und das macht es auch so erfrischend, schert sich einen Dreck um Mainstream und wie ein antiautoritär erzogenes Kind macht es einfach immer genau das, wozu es am meisten Lust hat. Ein Kampf mit Motorrad auf der Tragfläche eines abstürzenden Flugzeuges? Check! Ein Schußwechsel mit Sprungeinlangen auf den abstürzenden Teilen des Big Ben Turmes? Klar! Eine Verfolgungsjagd auf einer hinter uns abbrechenden Autobahn? Kein Problem.</p>
<p>Die Krönung des ganzen Spektakels ist dann aber die Musikuntermalung. Zuckersüßer, boxenverklebender J-Pop tropft aus den Lautsprechern und setzt das blutige, dämonenmetzelnde, sadischte Treiben auf dem Bildschirm in einem so verschrobenen Kontext, das es ein Fest ist. Die Tastenkombinationen, die wir für unsere Kampforgien benötigen, können wir einstudieren, wenn wir möchten. In den nicht selten vorkommenden Ladebildschirmen verbringen wir viel Zeit und dankenswerter Weise finden wir dort zur Überbrückung eine steuerbare Bayonetta mit einer Liste aller Moves. Perfekt, um sich so für den eben verlorenen Kampf noch ein bis zwei kraftvolle Schläge anzusehen.</p>
<p>Im Eifer des Gefechts vergessen wir diese Kombinationen natürlich auch umgehend wieder, aber zumindest zu Beginn kommen wir auch mit wilden &#8220;Button-Mashing&#8221; ganz gut voran. Ein Spaziergang ist das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad &#8220;Normal&#8221; jedoch nicht. Die Feinde sind zahlreich und stark und so finden wir uns sehr oft und manchmal auch sehr schnell wieder zurück auf unserem Lade-Schirm mit integriertem Trainingsplatz. Warum der aktuelle Levelabschnitt nach jedem Bildschirmtot wieder so unglaublich lange laden muss, bleibt zwar ein Rätsel, aber zumindest können wir so weiter neue Tastenkombinationen nachschlagen und ausprobieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-2.jpg" rel="lightbox[9693]" title="bayonetta-2"><img class="alignnone size-large wp-image-9697" title="bayonetta-2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/bayonetta-2-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Sollten uns die Kombinationen nicht ausreichen, können wir diese für eingesammelte &#8220;Heiligenscheine&#8221; im In-Game-Shop nachkaufen. Ein freundlicher Verkäufer, der entfernt an Samuel Jackson erinnert, bietet uns seine Waren mit dunkler Reibeisenstimme an. So können wir neben neuen Moves auch Waffen, Kleidung und sonstigen Krimskrams käuflich erwerben. Health- und Mana-Packs sind hier Lollis, aber darüber wundert man sich dann auch schon lange nicht mehr. Apropos</p>
<p>Schwierigkeitsgrad: Auch wenn man den einen oder anderen Levelabschnitt neu spielen muss, das Checkpoint-System ist hervorragend gelöst und bewahrt uns vor all zu großen Frustmomenten. Besonders lobenswert erwähnt sei, das auch während der manchmal ausufernden, epischen Boss-Fights Checkpoints gesetzt sind. Danke, Herr Kamiya!</p>
<p>Das Spie ist durch seine einfach zu lernende Mechanik intuitiv, bietet aber auch für Hardcore-Gamer genügend Tiefe und Spielraum. Platin-Medaillen für das Erledigen von Level-Abschnitten ohne Energieverlust, freischaltbare Gegenstände und Bekleidungen, Waffen-Upgrades sowie ein &#8220;Ultra-Hard&#8221; Schwierigkeitsgrad bieten genügend Futter für mehrmaliges Durchspielen. Der zweite Durchlauf ist dann auch weniger schmerzhaft, was die Story betrifft, da man diese dann einfach komplett überspringen darf.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Laßt euch von der oberflächlichen &#8220;Sex sells&#8221;-Masche nicht abschrecken und gebt dieser Hexe eine Chance. Das Spiel ist, abseits der unterirdisch schlecht erzählten Story, ein über alle Zweifel erhabenes Action-Feuerwerk, wie man es auf der Konsole bisher noch nicht erleben durfte. Ein ausgewogenes und grundsolides Kampfsystem, welches von Anfang an flüssig von der Hand läuft, aber auch beim erneuten Durchspielen noch Finessen auffahren kann, hält euch lange bei der Stange. Die abwechslungsreichen Stages, die unfassbar epischen Endbosse, ein Füllhorn an abgedrehten Ideen und Locations und eine große Portion Selbstironie setzen Bayonetta die Action-Krone auf. Ein &#8220;Höhepunkt&#8221; des Spielejahres 2010!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9694" title="Bayonetta" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/03/Bayonetta.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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		<title>Review: SuperCar Challenge</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Supercar Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Spieleentwickler System3 sind nicht bekannt für große Spieleblockbuster, haben aber dennoch einiges vorzuweisen. 2008 veröffentlichten sie &#8220;Ferrari Challenge&#8221; für die PS3. Der Titel konnte lediglich durch seine realistische Fahrphysik überzeugen und war ansonsten eher durchschnittlich. Mit &#8220;Supercar Challenge&#8221; kommt ein neuer Ableger der Spieleschmiede. Ob der Titel auch in anderen Bereichen überzeugen kann, lest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Spieleentwickler System3 sind nicht bekannt für große Spieleblockbuster, haben aber dennoch einiges vorzuweisen. 2008 veröffentlichten sie &#8220;Ferrari Challenge&#8221; für die PS3. Der Titel konnte lediglich durch seine realistische Fahrphysik überzeugen und war ansonsten eher durchschnittlich. Mit &#8220;Supercar Challenge&#8221; kommt ein neuer Ableger der Spieleschmiede. Ob der Titel auch in anderen Bereichen überzeugen kann, lest ihr hier.<span id="more-9408"></span></p>
<p><strong>Gameplay</strong><br />
Leider muss man gleich zu Anfang sagen, dass es sich bei &#8220;Supercar Challenge&#8221; um ein einfaches Update von &#8220;Ferrari Challenge&#8221; handelt. Das merkt man, sobald man im Hauptmenü gelandet ist. Denn dieses ist direkt aus dem Vorgänger übernommen. Auch der Fuhrpark aus 44 Boliden besteht zu 80% aus Ferraris, die auch schon im Vorgänger zu sehen waren. Die restlichen Vertreter sind bekannte Supercars wie der McLaren F1, der Mercedes SLR oder der Bugatti Veyron. Es stehen 22 Strecken zur Verfügung, die ihr in fünf verschiedenen Spielmodi befahren könnt. Darunter befindet sich der bekannte Quick Race Modus, ein Turniermodus, ein Herausforderungsmodus, ein Arcademodus und ein Onlinemodus, auf den wir im Multiplayerbereich eingehen werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_1.jpg" rel="lightbox[9408]" title="SuperCar_Challenge_1"><img class="aligncenter size-large wp-image-9411" title="SuperCar_Challenge_1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_1-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Wir spezialisieren uns hier auf das Herzstück des Spiels, den Herausforderungsmodus. Dieser besteht aus fünf Stufen. Jede Stufe findet in einem andern Land statt. Das hat widerrum Einfluss auf die Strecken, die ihr in dieser Stufe fahrt. In jeder Stufe müsst ihr bestimmte Herausforderungen schaffen, die euch extra Punkte verschaffen und mit denen ihr die nächste Stufe freischaltet. So müsst ihr z. B. in Kanada auf der Strecke Montreal ein Rennen ohne Strafen beenden oder ein Regenrennen gewinnen. Natürlich müsst ihr auch jedes Rennen gewinnen, um ordentlich Geld für neue Supercars zu verdienen. Euer Gewinn ist abhängig vom vorher gewählten Schwierigkeitsgrad. Doch aufgepasst, je höher der Schwierigkeitsgrad desto weniger Fahrhilfen könnt ihr zuschalten und um so höher ist die Wahrscheinlichkeit auf ein Regenrennen.</p>
<p>Letztere sind mit der sehr realistischen Fahrphysik gar nicht so einfach. Zwar lassen sich Fahrhilfen wie eine dynamische Ideallinie oder verschiedene technische Unterstützungen zuschalten. Schaltet man aber zu viele Hilfen ein, beeinträchtigt das die Beschleunigung und die Höchstleistungen des Wagens. Das ist bei der knallharten KI besonders wichtig, denn wenn die erstmal freie Fahrt haben, holt man sie so schnell nicht mehr ein. Aber wenn man sich erstmal an die realistische Fahrphysik gewöhnt hat und sich in den Rennen ein bischen mehr konzentriert, sollten erste Erfolge recht schnell folgen. Wenn das alles nicht helfen sollte, gibt es noch einen umfangreichen Tutorialmodus, der euch alles Wichtige näher bringt.</p>
<p><strong><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_3.jpg" rel="lightbox[9408]" title="SuperCar_Challenge_3"><img class="alignright size-medium wp-image-9413" title="SuperCar_Challenge_3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_3-291x164.jpg" alt="" width="256" height="144" /></a>Grafik</strong><br />
Auch hier hat sich nicht wirklich viel getan. Man hat leicht an der Feinschliffschraube gedreht. Es gibt kaum noch Framerateeinbrüche wie noch beim Vorgänger und die Wagenmodelle sehen sehr gut aus. Dafür sieht der Rest etwas mau aus und erreicht eher nur durchschnittliche Qualität. Die Strecken sind zwar originalgetreu nachgebildet, aber etwas leer geraten. Auch das Schadensmodell lässt sehr stark zu wünschen übrig. Bis auf ein paar kaputte Scheinwerfer und ein paar Dellen passiert hier nämlich nichts. Deswegen wird der Schaden auch separat in einer Prozentanzeige im HUD angezeigt. Leider wirken sich die Schäden erst ab 80% auf das Fahrverhalten aus, was nicht gerade realistisch ist. Habt ihr dann die 90% erreicht, seid ich auch schon vom Rennen disqualifiziert. Da erwartet man von einer Rennsimulation etwas mehr Realismus.</p>
<p><strong>Sound</strong><br />
Was den Sound angeht, kann man nur auf die Sounds der Motoren eingehen. Diese Varieren stark, der eine klingt brachial und realistisch, der andere verursacht nach ein paar Minuten Kopfschmerzen. Wenn dann auch noch zwei Wagen ineinander krachen und es sich anhört als würde man mit Pappkartons schmeißen, ist man doch sehr enttäuscht.</p>
<p><strong>Multiplayer</strong><br />
Hier haben sich die Entwickler noch einmal richtig Mühe gegeben und einen super Onlinemodus zusammengebaut. Man hat die Möglichkeit sowohl online als auch mit 16 Spielern im LAN zu zocken. Entweder tritt man einer laufenden Sitzung bei oder erstellt eine Eigene. Bei Letzterem habt ihr die Möglichkeit, alles nach euren Vorstellungen einzustellen. Ob mit oder ohne Strafen, Rennlänge, Wetter und die Wagenklasse sind nur einige der Einstellungen, die ihr vornehmen könnt. Startet ihr dann ein Rennen, wird zuerst das Qualifying gefahren, um die Startposition festzulegen. Danach geht es ins Rennen und diese laufen verdammt flüssig und machen richtig Spaß. Nur schade, dass das Spiel nicht ganz so verbreitet ist, so das nicht wirklich viel los ist auf den Servern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_2.jpg" rel="lightbox[9408]" title="SuperCar_Challenge_2"><img class="aligncenter size-large wp-image-9412" title="SuperCar_Challenge_2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge_2-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
&#8220;Supercar Challenge&#8221; ist leider nur ein Update des Vorgängers geworden und kann lediglich mit ein paar neuen Wagen aufwerten. Auch der Herausforderungsmodus kann nicht wirklich lange motivieren. Einzig und alleine die realistische Fahrphysik und der spaßige Onlinemodus können überzeugen. Das is eindeutig ein Spiel, was eher für die Simulationsliebhaber gedacht ist. Für eine kurze Arcaderaserei ist es einfach zu schwer.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9410" title="SuperCar_Challenge" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/SuperCar_Challenge.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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		<title>Review: Operation Flashpoint: Dragon Rising</title>
		<link>http://www.players-source.de/2010/02/9399-review-operation-flashpoint-dragon-rising/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Operation Flashpoint 2 Dragon Rising]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[2001 veröffentlichte Codemasters einen Taktik-Shooter der Extraklasse. Durch seinen enormen Realismus hatte der Titel in kürzester Zeit eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Einziges Manko: der Titel erschien ausschließlich für den PC. Gute acht Jahre später veröffentlicht Codemasters nun den Nachfolger Operation Flashpoint Dragon Rising auch für Konsolen. Ob dieser seinen Vorgänger übertrumpfen kann, lest ihr hier.Story [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2001 veröffentlichte Codemasters einen Taktik-Shooter der Extraklasse. Durch seinen enormen Realismus hatte der Titel in kürzester Zeit eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Einziges Manko: der Titel erschien ausschließlich für den PC. Gute acht Jahre später veröffentlicht Codemasters nun den Nachfolger Operation Flashpoint Dragon Rising auch für Konsolen. Ob dieser seinen Vorgänger übertrumpfen kann, lest ihr hier.<span id="more-9399"></span>Story</strong><br />
Dieses Mal führt euch das Geschehen nach Skira, einer Insel nahe Japan. Hier wurden vor kurzem Erdölreserven entdeckt, die die chinesische Regierung sofort für sich beanspruchen will. Leider ist die Insel in russischem Besitz und die Chinesen starten eine Großoffensive. Als der Kampf für die Russen schon verloren scheint, fordern sie die amerikanische Armee als Verstärkung an, um die Insel und die kostbaren Rohstoffe zu verteidigen. Als Mitglied des U.S. Marine Corps seid ihr von nun an mitten drin statt nur dabei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_1.jpg" rel="lightbox[9399]" title="operation-flashpoint-dragon-rising_1"><img class="alignnone  size-large wp-image-9402" title="operation-flashpoint-dragon-rising_1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_1-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p><strong>Gameplay</strong><br />
Ihr kommandiert ein dreiköpfiges Team, wo wir auch schon gleich beim größten Pluspunkt des Spiels sind. Denn ihr habt die Möglichkeit die gesamte Kampagne &#8211; bestehend aus 11 Missionen &#8211; mit drei Freunden online zu absolvieren. Jede Mission ist mit einem Primärziel und vielen, kleinen Sekundärzielen gefüllt. Trotz der enormen Größe der Spielwelt von sage und schreibe 221 km², habt ihr dank der Karte und der vielen Wegpunkte immer einen guten Überblick. Ausser ihr traut euch von Anfang an an den Hardcore-Modus heran. Denn der macht seinem Namen alle Ehre und lässt euch lediglich nur mit einer Karte und einem Kompass durch die Gegend irren. Doch für Fans von Realismus ist das genau das Richtige. Für Anfänger oder Gelegenheitsspieler würden wir aber einen der einfacheren Schwierigkeitsgrade empfehlen. Denn meist reicht nur ein einziger Fehler und ihr seht den Game Over-Screen. Das ist besonders ärgerlich, da es im Harcore-Modus keine Kontrollpunkte wie in den anderen Schwierigkeitsgraden gibt.</p>
<p>Solltet ihr mal keine Freunde mit euren Mitzockern haben, könnt ihr das Ganze natürlich auch mit KI gesteuerten Kameraden machen. Euren Untergebenen gebt ihr dann mit Hilfe des Radial-Menüs Befehle. Dies klappt erstaunlich gut und mit etwas Übung führt ihr eure Kameraden ohne Probleme über das Schlachtfeld. Aber leider ist die KI nicht ganz makellos. Des öfteren machen sie nicht gerade das, was man von ihnen verlang. Da muss man dann leider ein bischen nachhelfen und korrigieren, damit sie sich auch so positionieren, wie man es gerne möchte. Leider teilen sich die Gegner die selbe KI wie die eurer Kameraden, so dass diese ab und an ein leichtes Ziel abgeben. Natürlich seid ihr nicht nur zu Fuß unterwegs. &#8220;Dragon Rising&#8221; bietet eine Fülle an Fahrzeugen. Vom einfachen Jeep bis hin zum Kampfhubschrauber ist alles vertreten. Diese unterscheiden sich dann jeweils noch vom Design, je nachdem von welcher Nation sie sind. Dazu kommt eine ordentliche Auswahl an Original Waffen und Zubehör, die den schweren Kriegsalltag erleichtern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_2.jpg" rel="lightbox[9399]" title="operation-flashpoint-dragon-rising_2"><img class="alignnone size-large wp-image-9403" title="operation-flashpoint-dragon-rising_2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_2-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p><strong>Grafik</strong><br />
&#8220;Dragon Rising&#8221; kommt mit einer stilvollen und bedrückenden Optik daher. Bis auf die etwas holprigen Animationen der Teamkameraden und der Gegner sieht es wirklich gut aus und das sorgt für eine ordentliche Atmosphäre. Die Waffen und Fahrzeuge wurden mit Liebe und viel Aufwand nachgebildet und sehen super aus.</p>
<p><strong>Sound</strong><br />
Auch der Sound trägt zur guten Atmosphäre von &#8220;Dragon Rising&#8221; bei. Die Waffen und Fahrzeuge klingen realistisch und die Explosionen sehen nich nur gut aus, sondern machen auch ordentlich Krach. Der Soundtrack ist stimmig und sorgt schon im Hauptmenü für die richtige Stimmung. Einzig die Sprauchausgabe ist nicht ganz so gut gelungen. Die Funksprüche und die Kommentare eurer Kameraden wirken sehr mechanisch.</p>
<p><strong>Multiplayer</strong><br />
Neben dem Online Koop-Modus gibt es noch zwei Multiplayermodi, die sich online spielen lassen. Im Modus &#8220;Vernichtung&#8221; treten acht Spieler in klassischer Deathmatchmanier gegeneinander an. &#8220;Ilfiltration&#8221; ist da schon etwas anspruchsvoller. Hier muss ein Team ein bestimmtes Gebiet verteidigen, während das andere versucht einzudringen. Für jeden Modus stehen jeweils zwei Karten zur Verfügung, was einfach zu wenig ist. Hier handelt es sich eher um eine nette Dreingabe als um einen richtigen Onlinemodus, wie man ihn aus &#8220;Call of Duty&#8221; kennt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_3.jpg" rel="lightbox[9399]" title="operation-flashpoint-dragon-rising_3"><img class="alignnone size-large wp-image-9404" title="operation-flashpoint-dragon-rising_3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/operation-flashpoint-dragon-rising_3-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
&#8220;Dragon Rising&#8221; ist durch und durch ein reiner Taktik-Shooter und nichts für Freunde der schnellen Action. Diese sollten dann doch eher zu &#8220;COD&#8221; greifen. Aber wer auf wirklichen Realismus steht und das Gefühl liebt, wenn man sich vor feindlichen Beschuss im Dreck versteckt und weiss, dass jede Bewegung die Letzte sein könnte, für den ist &#8220;Dragon Rising&#8221; genau das Richtige. Dazu kommt der sehr gute Koop-Modus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9401" title="Operation_Flashpoint2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation_Flashpoint2.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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		<title>Review: Borderlands</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Borderlands]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Haufen Gamer sitzen ohne Konsole zusammen und stellen aus Langeweile folgende Überlegung an: Jeder darf ein Lieblings-Spielelement nennen und dann schaut man, wie das daraus resultierende Spiel aussehen würde. &#8220;CellShading, also die Grafik sollte auf jedenfall CellShading sein, ihr wisst schon, so wie bei JetSetRadio, das war genial &#8211; so Comiclook halt.&#8221;, sagt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Haufen Gamer sitzen ohne Konsole zusammen und stellen aus Langeweile folgende Überlegung an: Jeder darf ein Lieblings-Spielelement nennen und dann schaut man, wie das daraus resultierende Spiel aussehen würde.</p>
<p>&#8220;CellShading, also die Grafik sollte auf jedenfall CellShading sein, ihr wisst schon, so wie bei JetSetRadio, das war genial &#8211; so Comiclook halt.&#8221;, sagt der Erste. Der Zweite ergänzt: &#8220;Au, klar, und vom Setting her auf JEDENFALL Endzeit, also Post-Apokalypse, wie bei Fallout 3&#8243; &#8220;World of Warcraft muss aber schon auch mit rein, also ich finde es ja sehr motivierend, die Quests sind zwar immer ähnlich, aber trotzdem macht es seit 5 Jahren Millionen von Menschen Spaß&#8221; &#8211; Aus dem Ersten platzt es raus: &#8220;Auja, aber in der First Person Shooter Ansicht mit viel Action und Ballereien!&#8221; &#8211; nach einigem Lachen fügt der Vierte, der bisher stumm war, hinzu: &#8220;Also ich spiel das nur, wenn es auch ein bisschen Rollenspiel-Elemente hat, das ist Pflicht, Diablo 2 spiel ich heute noch gerne weil man mit den unterschiedlichen Skilltrees immer wieder neue Fähigkeiten ausprobieren kann&#8221;. Der Zweite ist wieder dran und sagt: &#8220;Und als Krönung: Das ganze Paket bitte mit Koop-Modus, also 4 Player gleichzeitig, dann können wir gemeinsam Abenteuer erleben!&#8221;<span id="more-9391"></span></p>
<p>Leider war der Fünfte Spieler an dem Abend krank und konnte nicht hinzufügen, dass das Spiel auch eine Story haben sollte&#8230;</p>
<p>Ähnlichkeiten zur tatsächlichen Geburtsstunde von Borderlands sind nicht beabsichtigt und rein zufällig, aber so ähnlich muss es sich während des Brainstormings bei Gearbox, dem Entwickler von Borderlands, wohl zugetragen haben. So wirr und bunt durcheinandergeklaut diese einzelnen Elemente auch klingen mögen, das Gesamtergebnis fügt sich zu einem erstaunlich rundem und gut abgestimmten Koop-Action-Fest zusammen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_2.jpg" rel="lightbox[9391]" title="Borderlands_2"><img class="aligncenter size-large wp-image-9396" title="Borderlands_2" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_2-449x253.jpg" alt="" width="449" height="253" /></a></p>
<p><strong>Das Abenteuer beginnt</strong><br />
Nach dem sehr stimmungsvollen Comic-Intro wählen wir eine der in diesem uns vorgestellten vier Charaktere aus, die gleichzeitig als Klassen dienen: Roland der Soldat, Mordecai der Jäger, Lilith die Sirene und Brick der Berserker. Jede Klasse hat eine andere Spezial-Fähigkeit und drei Skilltrees, so dass sich das Spiel je nach Charakterwahl auch wirklich unterschiedlich spielt, bzw. spielen lässt. Die Grundmechanik des Shooters bleibt natürlich gleich, zielen müssen wir mit allen Klassen gleich gut. Ein kleiner Blechroboter, den wir sofort ins Herz schließen, führt uns erstmal rum und dienst als Tutorial, nachdem wir den Bus aus dem Intro verlassen haben und uns in der kleinen Ortschaft <em>Fyrestone </em>versuchen zurecht zu finden. Wie in WoW gehen wir also auf Figuren zu, die ein Fragezeichen über dem Kopf schweben haben, damit Sie uns sagen, was wir tun sollen. Neben NPCs gibt es auch Schwarze Bretter, bei denen Aufträge gepostet sind, derer wir uns annehmen können. Oder wir folgen dem roten Faden, den uns der kleine, liebenswerte Roboter hinwirft und gelangen durch die Fortführung der Storymissionen in neue Gebiete. In unserem Bordcomputer wählen wir die gewünschte Quest aus und sehen dann sehr komfortabel auf der Übersichtskarte, wo wir uns befinden und wo wir hin müssen. Leider gibt es keine Minimap, so dass wir nervigerweise immer wieder nachsehen müssen, falls wir uns orientieren müssen. Ein kleiner Ortungspfeil hilft da nur begrenzt weiter. An den Questorten angekommen, geht es dann meistens darum, eine bestimmte Anzahl von Gegenständen zu bergen oder bestimmte Gegner umzunieten. Als Belohnung winken uns dann neben Erfahrungspunkten natürlich auch Waffen oder Gegenstände. Die Erfahrungspunkte lassen uns in insgesamt 50 Level aufsteigen und verbessern unsere Energie und Angriffsstärke und wir erhalten je Level einen Punkt den wir frei auf unsere Skills verteilen können. Das schöne: Wir können jederzeit an dafür vorgesehenen Stationen unsere Skilllevel komplett umbauen und neu verteilen ohne Strafen oder Verlust zu befürchten.</p>
<p><strong><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_1.jpg" rel="lightbox[9391]" title="Borderlands_1"><img class="alignright size-medium wp-image-9393" title="Borderlands_1" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_1-291x164.jpg" alt="" width="261" height="147" /></a>Eine halbe Million Waffen</strong><br />
Borderlands generiert ähnlich wie Diablo 2 zufallsgenerierte Waffen. Es gibt zwar insgesamt nur 7 Waffentypen (Scharfschützengewehre, Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Schrotflinten, Pistolen, Revolver und Raketenwerfer), laut Hersteller soll es innerhalb dieser Kategorien aber ca. 500.000 Kombinationsmöglichkeiten geben. Ja, Fünfhunderttausend! Das klingt nicht nur extrem viel, das ist es auch. Es dauert etwas, bis wir uns in die Statistiken und Zahlenwerte der Waffen eingegroovt haben, nach ein paar Stunden haben wir jedoch ein geübtes Auge und sehen auf den ersten Blick, ob die gefundene Waffe etwas taugt oder nicht. Eine Farbcodierung hilft uns zusätzlich, seltene Waffen sofort zu erkennen. Das Zufallsprinzip macht aus seltenen Waffen aber nicht unbedingt Bessere. In der Regel spielen wir pro Charakter sowieso nur mit 2 Waffenarten. Zwar können wir z.B. als Sirene auch das Scharfschützengewehr nutzen &#8211; und je mehr wir eine Waffenart nutzen, desto besser werden wir auch mit Ihr, wenn wir jedoch im Koop als Sirene mitspielen wollen, sind unsere Scharfschützendienste eher weniger gefordert und reichen nicht an die eines &#8220;echten&#8221; Jägers heran, so dass es durchaus Sinn macht, sich auf die vorgeschlagene Waffenart zu konzentrieren.</p>
<p>Je nach Fundort und Gegner, variieren die fallengelassenen Waffen in Ihrer Stärke und vorallem in ihren Zusatzeigenschaften wie Elementarschaden und Modifikationen. Zu den Waffentypen gesellen sich noch unterschiedliche Arten von Granate, Schutzschilde mit unterschiedlichen Gewichtungen und klassenspezifische Modifikationen, die uns Boosts auf Skills, Waffen oder Schilde geben. Unserer Optimierungswut sind also keine Grenze gesetzt. Unserer Sucht allerdings auch nicht. Es gibt immer eine noch bessere Waffe und die nächste Mission wartet bereits auf uns.</p>
<p>Die meiste Zeit verbringen wir zu Fuß, es gibt zur schnelleren Fortbewegung aber glücklicherweise Transportstationen, die uns von A nach B bringen, sobald wir die Stationen entdeckt haben. Für kürze Strecken nutzen wir den kostenlosen Buggy, den wir ebenfalls an Stationen bestellen können. Haben wir einen menschlichen Mitspieler, übernimmt einer das Fahren und einer die Bordkanone.</p>
<p><strong><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_4.jpg" rel="lightbox[9391]" title="Borderlands_4"><img class="alignleft size-medium wp-image-9395" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Borderlands_4" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_4-291x164.jpg" alt="" width="265" height="149" /></a>Multiplayer</strong><br />
Wir könnten Borderlands alleine spielen. Passt ja auch irgendwie zur Spielwelt, der einsame Söldner, der auf Schatzsuche umherirrt und Abenteuer erlebt. Fallout hat diese Stimmung perfekt eingefangen und zum Leben erweckt. Die emotionslosen NPCs, die dünne Story, die aber zu allem Übel auch noch schlecht erzählt wird, ist im Solospiel wirklich kaum zu ertragen. Eine Weile fesselt natürlich die Jagd nach besserer Ausrüstung und das finden von neuen Locations. Auch der ein oder andere Missionsboss sorgt für Abwechslung. Wie gesagt, wir könnten alleine spielen, müssen wir aber nicht. Vorallem wollen wir das nicht, wenn die Multiplayervariante so nahtlos und perfekt integriert wurde wie hier. Ein Blick auf unsere Xbox Live Freundesliste und drei Einladungen später stehen wir zu viert an der selben Stelle, an der wir als Singleplayer eben waren. Und wenn die vier Figuren nicht allzuweit in den Leveln variieren, können wir alle Quests, die wir im Koop erledigen, auch im Singleplayer als geschafft markieren. Großes Kompliment an Gearbox für diese Lösung, so sieht Online-Integration aus!</p>
<p>Ab der Sekunde, zu der wir zu dritt oder zu viert durch die Welten von Borderlands laufen, verwandelt sich ein gutes Spiel in ein großartiges. Das Spiel gewinnt an taktischer Tiefe. Natürlich werden die Gegner schwerer und zahlreicher. Jetzt gilt es, unsere Charakter-Fähigkeiten geschickt miteiander zu koordinieren. Der Tank geht nach vorne und beschäftigt das Fußvolk, der Sniper schaltet von hinten die dickeren Gegner aus, der Soldat stellt sein heilendes Geschützturm auf und wir nehmen dahinter als Sirene Deckung und warten darauf, in unseren unsichtbaren Phasenwalk zu wechseln um unerkannt das Questitem zu erreichen. So macht Koop Spaß! Natürlich, bzw. leider nur in einer Gruppe mit Menschen, die wir kennen. Waffen droppen nämlich nicht mehrmals, sondern einmalig. In einer Gruppe mit vernünftigen Spielern bekommt bei gesundem Menschenverstand und funktionierendem Teamgedanken derjenige das Item, der es am besten gebrauchen kann. Ein anonymes Match endet jedoch meist so, dass uns jemand ein seltenes Item, welches nur wir in der aktuellen Gruppe nutzen könnten, ungefragt vor der Nase wegschnappt, um es zu verkaufen oder für einen Zweit-Charakter zu nutzen. (Your Mileage may vary, aber nicht heulen nacher!)</p>
<p><strong>Der zweite Frühling</strong><br />
Trotz der großen Anzahl an Waffen, kann es natürlich vorkommen, dass die Gegner stärker sind und unsere Energieanzeige schneller leeren als wir unser Magazin. Ein sehr gutes Checkpointsystem bewahrt uns vor all zu großen Frustmomenten, besonderes reizvoll ist jedoch die Möglichkeit, dass wir eine &#8220;Zweite Chance&#8221; erhalten. Während wir so am ausbluten am Boden liegen, können wir mit begrenzter und mit der Zeit schwindender Sicht noch ein paar letzte Schüsse abgeben. Schaffen wir es in dieser Zeitspanne, einem Feind ebenfalls alle Energie runterzuballern, stehen wir an Ort und Stelle mit voller Energieleiste wieder auf. Arcadig? Ja, aber sehr praktisch und motivierend, wenn wir uns dadurch ein paar Minuten Wegzeit sparen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_3.jpg" rel="lightbox[9391]" title="Borderlands_3"><img class="alignnone size-large wp-image-9394" title="Borderlands_3" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands_3-450x231.jpg" alt="" width="450" height="231" /></a></p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Borderlands ist, das kann man nicht leugnen, gerade im Singleplayer eine repetive Angelegenheit. Mission abholen, Anzahl x an Gegenständen finden, Anzahl y an Feinden töten, das Questitem zurück zum Questgeber, Belohnung einkassieren. Das wird sich auch bis zum Ende des Spieles nicht ändern, aber dennoch spielen wir wie ein apportierter Hund dieses Spielchen Stunde für Stunde und wedeln auch nach der 100sten Quest immer noch zufrieden mit dem Schwanz und hoffen, dass uns Herrchen nochmal das Stöckchen wirft und uns ein Leckerli gibt, weil wir das so gut gemacht haben. Das Suchtprinzip, es funktioniert auch hier aber das Wichtigste: es macht einen Heidenspaß. Die Suche nach der noch besseren und seltenen Waffe ist so motivierend, dass die fehlende Story völlig in Vergessenheit gerät. Allerdings verschmerzen wir das nur lange im Multiplayer. Für reine Singleplayer gibt es deutlich bessere und spannendere Ausflüge und Abenteuer zu bestehen. Wer aber gerne mit Freunden in kooperativen Abenteuern unterwegs ist, kommt um Borderlands auf keinen Fall vorbei.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9392" title="Borderlands" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Borderlands.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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		<title>Review: Halo 3 ODST</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Halo]]></category>
		<category><![CDATA[Halo 3 ODST]]></category>
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		<description><![CDATA[Addon oder vollwertiger Nachfolger? Kann ein Halo Spiel ohne den Masterchief funktionieren? Diese und weiteren Fragen gehen wir in unserem Test zu HALO 3 ODST auf den Grund. Seinen Ursprung nahm das vorliegende Spiel als geplantes Addon für Halo 3. Da sich eigentlich alles gut verkauft, wo Halo draufsteht, entschied man sich schlußendlich dazu, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Addon oder vollwertiger Nachfolger? Kann ein Halo Spiel ohne den Masterchief funktionieren? Diese und weiteren Fragen gehen wir in unserem Test zu HALO 3 ODST auf den Grund.</strong></p>
<p>Seinen Ursprung nahm das vorliegende Spiel als geplantes Addon für Halo 3. Da sich eigentlich alles gut verkauft, wo Halo draufsteht, entschied man sich schlußendlich dazu, das Addon als Stand-Alone-Spiel herauszubringen. Damit man für eine nur ca. 5 Stunden lange Solokampagne den Vollpreis verlangen kann, haben die Entwickler noch einiges an Goodies beigelegt. Neben einem neuen Multiplayer-Koop-Modus namens „Firefight“ liegt dem Spiel auch eine zweite DVD bei, die den beliebten Halo 3 Multiplayer-Modus inklusive aller Maps enthält. Auf den ersten Blick eine gute Idee, so kommen auch Halo Neulinge in den Genuss des genialen Multiplayer-Modus, der wie kein Zweiter die XBOX-Online-Community geformt hat.<span id="more-9383"></span></p>
<p>Der Kampagne von ODST merkt man den Addon-Charakter jedoch zu jeder Sekunde an. Sie macht sich zu keiner Zeit die Mühe, Neulingen auch nur irgendwas zu erklären. Wer sind diese Aliens? Warum sind wir mit ihnen im Krieg? So macht das vorliegende Spiel wiederum nur für Halo-Fans Sinn, die Halo 2 und Halo 3 gespielt haben. Für die ist die beigelegten Disc mit dem Halo 3 Multiplayer also so gut wie überflüssig.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Firefight_LostPlatoon01.jpg" rel="lightbox[9383]" title="ODST_Firefight_LostPlatoon01"><img class="aligncenter size-large wp-image-9388" title="ODST_Firefight_LostPlatoon01" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Firefight_LostPlatoon01-449x252.jpg" alt="" width="449" height="252" /></a></p>
<p>Bleibt als einzige Gemeinsamkeit der neue Multiplayer-Modus „Firefight“. Dieser kooperative Modus ist dann auch das Herzstück und eigentliche Highlight. Ähnlich dem „Horde“ Modus aus einem sehr bekannten, aber indiziertem Spiel von Epic spielen wir hier mit bis zu 3 Mitspielern Seite an Seite gegen die Allianz und versuchen Welle nach Welle von heranströmenden Aliens abzuwehren. Halotypisch kommen hier auch wieder die beliebten „Schädel“-Modifikationen ins Spiel, die sich in bestimmten Intervallen aktivieren und uns unser Leben z.B. dadurch erschweren, dass Sie unseren Feinden Boni schenken, wie zum Beispiel die Fähigkeit, schneller auszuweichen, mehr Granaten zu werfen oder einfach weniger verletzlich sind. Das läßt jede Runde abwechslungsreich und spannend werden und erfordert vorallem in den hohen Schwierigkeitsgraden ein geschicktes und eingespieltes Team. Vorallem in Verbindung mit den Fahrzeugen bergt dieser Modus eine große Portion Spielspaß und wird noch lange auf XBOX Live aktive Spielerrunden zeigen. Ein neuer Multiplayer-Klassiker!</p>
<p><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Campaign_Kikowani01.jpg" rel="lightbox[9383]" title="ODST_Campaign_Kikowani01"><img class="alignright size-medium wp-image-9386" title="ODST_Campaign_Kikowani01" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Campaign_Kikowani01-291x164.jpg" alt="" width="291" height="164" /></a>Die Story der Kampagne läßt sich zum Glück auch mit 4 Spielern im Koop bestreiten und bietet gewohnte Halo Kost. Einzig großer Unterschied: Natürlich fehlt der Masterchief und wir spielen die Namensgebende Squad „ODST“, was für „Orbital Drop Schock Trooper“ steht. Zeitlich ist die Geschichte, bzw. die Geschichten um die Mitglieder dieser Gruppe während der Handlung von Halo 2 angesiedelt, kurz nachdem der Prophet des Bedauerns innerhalb von Neu Mombasa in den Slipspace gesprungen ist. In Neu Mombasa beginnt dann auch die erste Geschichte, die so etwas wie die Rahmenhandlung für die einzelnden Episoden liefert. Wir irren als Rookie durch die fast leergefegten, dunklen Straßen von Neu Mombasa und suchen unsere verlorenen Kameraden. An bestimmten Stellen, als wir auf einen zerbrochenen Helm stoßen, der mit Wucht in einer Wand steckt, wird die Geschichte um dieses Teammitglied in Form einer Rückblende erzählt. Diese Kapitel unterscheiden sich nicht nur optisch sehr stark von der Stimmung und Atmosphäre in Neu Mombasa. Die Rückblenden werfen uns meist direkt ins Geschehen und gehen voll zur Sache. Das Nachtsichtgerät, welches uns in den Straßen von Mombasa gute Dienste leistet, weil es Feinde mit einer Roten Umrandung sichtbar macht, taugt bei hellem Tageslicht erwartungsgemäß gar nichts, was wirklich Schade ist, denn die Tron-ähnliche Ästhetik hat es mir wirklich angetan. Ein wirklich gut umgesetztes Feature, nur rennen in den Straßen so gut wie keine Feinde mehr rum, so dass es spieltechnisch wenig Verwendung findet. Nach dem Ende einer Episode, die mit der Auflösung, wie z.B. der Helm in der Wand stecken blieb aufgelöst wird, spinnt sich der Storyfaden zurück nach Neu Mombasa und wir sehen auf einmal wieder nichts, weil alles viel zu Dunkel ist. Dieses Wechselspiel zwischen ruhigen Momenten und voller Actionladung ist im Ansatz gut, die Suche nach der nächsten Rückblende ist aber leider so eintönig und trostlos geraten, dass man sich wünschen würde, diese Abschnitte trotz der Nachtsichtgerätes überspringen zu können. Besonders nervig wird es, wenn man das Item nicht findet und minutenlang fluchend durch den ausgestorbenen Level umherirrt um zum nächsten Kapitel zu kommen. Darüber helfen auch die Tonbänder nicht hinweg, die man als Collectibles finden kann, in der eine komische Frau seltsames Zeug aus einem Tagebuch vorliest, das für Spieler, die Halo nicht von Anfang an verfolgt haben und alle Teile, Comics und sonstige Infos kennen, wohl nur müde Gähnen lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Campaign_Kizingo01.jpg" rel="lightbox[9383]" title="ODST_Campaign_Kizingo01"><img class="aligncenter size-large wp-image-9387" title="ODST_Campaign_Kizingo01" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/ODST_Campaign_Kizingo01-449x253.jpg" alt="" width="449" height="253" /></a></p>
<p>Spieltechnisch ist Halo 3 ODST ein solider Shooter in einem bekannten Universum mit wenig Neuerungen. Natürlich gibt es auch die üblichen Waffentypen, vom Snipergewehr bis hin zum Raketenwerfer und natürlich die obligatorischen Alienwaffens wie Nagelkanone und sonstigen, bunt spritzenden Lasergedöns. Die Feinde verhalten sich nach wie vor intelligent und weichen aus, gehen in Deckung oder holen Verstärkung. Der Legendär-Modus wirkt aber deutlich einfacher, als erwartet, vorallem im Koop mit 3 Mitspielern stellt selbst dieser keine große Herausforderung dar. Die Grafik kann sich mit aktueller Konkurrenz im direkten Vergleich nicht ganz messen, ist aber dennoch auf hohem Niveau. Die Animationen der Figuren in den Cutscenes wirken für meinen Geschmack etwas zu hölzern, die Atmosphäre in den Levels ist aber immer stimmungsvoll und wird von einem großartigen Soundtrack gut in Szene gesetzt.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Halo 3 ODST merkt stets an, dass hier ganz klar ein Addon zu einem Vollpreisspiel aufgepumpt wurde. Es ist ein Ansammlung von Einzelelementen, die je nach persönlicher Ausgangslage einen Kauf rechtfertigen oder nicht. Der Singleplayer-Modus ist eine solide, aber kurze Shooter-Kost mit einigen Highlights und leider aber auch langweiligen Zwischenphasen. Halo-Fans werden in diesen 4-6 Stunden aber auch ohne den Masterchief gut bedient und finden die eine oder andere Anspielung und Story-Puzzletücke um das geliebte Universum herum.<br />
Neulinge dagegen müssen sich bewusst sein, dass Sie in der Kampagne durch fragmentierte Episoden stolpern, die zwar gute Action liefern, den Sinn oder Zusammenhang des Ganzen aber nicht mal im Ansatz erklären. Für diese wiederum liegt dem Spiel jedoch der komplette Halo 3 Multiplayer-Modus vor, was als Entschädigungs-Angebot mehr als akzeptabel klingt. Und last but not least haben wir da noch den genialen „Firefight“-Modus, der die Multiplayer-Wertung wirklich in die Höhe schnellen lässt. Freunde von kooperativen Spielen können unbesorgt zugreifen, denn auch die Kampagne macht zu viert im Koop deutlich mehr Spaß. Und spätestens wenn wir stundenlang mit drei Freunden Welle über Welle von Alienhorden abwehren spielt es am Ende auch ehrlich keine Rolle mehr, ob wir wissen, warum uns die Aliens eigentlich angreifen oder ob die Kampagne nun 4 oder 5 Stunden dauert. Wir ignorieren die komischen Micky Maus-Stimmen der kleinen laufenden Kartoffelecken, laden unsere Laserfunzel nach und freuen uns, dass wir uns für einen Kauf entschieden haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9385" title="Halo3ODST" src="http://www.players-source.de/wp-content/uploads/2010/02/Halo3ODST.png" alt="" width="500" height="393" /></p>
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