Beiträge getaggt mit Testbericht
Review: DeathSpank
27. Aug
Es gibt ein paar Dinge, über die sich die meisten Spieler eigentlich einig sind: Monkey Island ist lustig und Diablo hat ein verdammt gutes und süchtigmachendes Spielprinzip. Wenn nun der Erfinder, Autor und einzig lebender Mensch auf Erden, der das Geheimnis von Monkey Island kennt, beschließt, diese beiden Spieleperlen zu vermischen, dann darf man in der Tat aufgeregt und gespannt sein. DeathSpank nennt sich das Kind dieser Liaison und ist nun als Download-Titel für die Xbox 360 und PS3 erschienen.
An erster Stelle ein großes Dankeschön an die zwei kreativen Köpfe hinter dem Webcomic Penny Arcade. Schließlich waren sie es, die Ron Gilbert als Berater hinzuzogen, um dem Entwickler “Hothead Games” bei ihrem Spiel “Penny Arcade Adventures: On the Rain-Slick Precipice of Darkness” zu helfen, den richtigen Ton bei dem sehr dialoglastigen Spiel zu treffen. Daraufhin bot Ron Gilbert “Hothead” seine Idee für das Spiel DeathSpank an, nachdem er 4 Jahre lang davor vergeblich nach einem Entwickler gesucht hatte. Und Hothead griff zu. Zum Glück, denn das Ergebnis ist wirklich wunderbar. DeathSpank ist ein durch und durch unterhaltsames Hack ‘n’ Slay-Spiel geworden.

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Review: Alpha Protocol
29. Jun
W
as macht einen guten Agententhriller aus? Eine spannende, vertrackte Geschichte um Macht, Verschwörung und Korruption, eine Handvoll Bösewichte mit dummen Handlangern, die in Schussgefechten schnell und unblutig umfallen, mehrere Frauen, die um den Protagonisten buhlen, auf mehrere Kontinente verteilte, sehenswerte Lokalitäten und ein Mann, der im Alleingang die Welt retten muss? Willkommen bei Alpha Protocol.
Der obere Absatz klingt nach Bond, Jack Bauer oder Bourne? Genau das waren und sind auch die ganz offensichtlichen Vorbilder von Michael Thorton, dem milchbubigen Babyface, der seinen Dienst als Neuankömmling in der ultrageheimen Geheimdienststelle der U.S. Regierung namens “Alpha Protocol” startet. Zum Glück dürfen wir dem guten Mickey nach dem Tutorial, das uns in die Grundlagen der Steuerung einführt, erstmal eine fesche Sonnenbrille gegen den Uncanny-Valley-Blick aufsetzen und einen ordentlichen Bartwuchs verpassen.
Review: Bioshock 2
20. Apr
2007 war ein großartiger Jahrgang: Portal, Modern Warfare, Mario Galaxy, Mass Effect… unter diesen Highlights war jedoch eine Spielperle, die mich aufgrund ihrer Gesamtheit ganz besonders angesprochen hatte: BioShock. Kevin Levines Meisterwerk in der dystopischen Unterwasserstadt Rapture ist eines der Spiele, die einem nach dem Spielen für eine Weile nicht mehr loslassen. Die beklemmende Atmosphäre der im Chaos zusammengebrochenen Gesellschaft, die durch den Missbrauch eines Stoffes namens “Adam” zu genetisch verkommenen Geschöpfen wurden, die faszinierende Architektur, die in ihrer Mischung aus Steampunk und Art Déco begeisterte und ein Storytwist, der wohl zu den besten Momenten der Videospielgeschichte gehört. Aufgrund des kommerziellen Erfolges war es nur eine Frage der Zeit, bis der obligatorische zweite Teil angekündigt wurde. Jedoch: Selten war eine Story in sich so abgeschlossen und rund erzählt wie in BioShock. Wo würde der zweite Teil ansetzen? Als dann auch noch klar wurde, dass der Nachfolger nicht vom selben Entwickler-Team und vor allem ohne das kreative Mastermind Kevin Levin produziert wurde, war die Skepsis groß. Nun habe ich den zweiten Teil durchgespielt und kann Entwarnung geben: Die Zweifel waren unnötig. BioShock 2 ist gut geworden. Mehr >
Review: Dante’s Inferno
03. Mrz
Wie weit würden sie gehen um jemanden zu retten den Sie lieben? Irgendwie passt der Satz nicht nur zu einem Spiel. Im Gegenteil, zu Dante’s Inferno von Electronic Arts passt dieser Satz wie die Sense zum Gevatter Tod. Mit Dante’s Inferno kommt wieder Leben das Hack’n‘Slay Genre und ist vor allem für Xbox 360 Gamer einer der Pflichttitel für 2010, da God of War III ja leider PlayStation exklusiv erscheinen wird. Als Vorlage für das Spiel diente eine Veröffentlichung des italienischen Dichters Dante Alighieri aus dem Jahre 1307.
Dante wird während seiner Kreuzzüge getötet, was ihm aber nicht wirklich gefällt. Also entschließt er sich dazu gegen den Tod zu kämpfen (so wie das Actionhelden nun mal tun), und gewinnt diesen Kampf natürlich auch. Die Sense des Sensemann’s behält Dante kurzer Hand als seine neue und sich als nützlich erweisende Waffe mit der er sich dann erst mal auf den Weg nach Hause zu seiner Geliebten Beatrice macht. Als er zu Hause ankommt kommt findet er nur Schmerz und Leid wieder. Sein Vater und seine Geliebte sind tot, ermordet. Als seine Beatrice vom Teufel höchstpersönlich in die Hölle geführt wird, weil sie gegen ihn eine Wette verloren hat macht sich Dante ohne zu zögern auf den Weg durch die Hölle um seine Geliebte wieder zurück zu holen und muss dabei jede Menge Abenteuer bestehen. Um seine Geliebte und den Satan zu erreichen muss Dante durch die 9 Höllenkreise gehen. Jeder Kreis beherbergt Verdammte die zu Lebzeiten einer bestimmten Sünde nicht absagen konnten. Von Wollust, über Habgier und Zorn, bis zu Betrug und Verrat sind alle Sünden und dazu passende Prominente Legenden anzutreffen. Mehr >
Review: Bayonetta
03. Mrz
Eines steht fest: Bayonetta werden wir so schnell nicht wieder los.
Das “Sarah Palin”-Double mit Kassengestell läutet nicht nur unser Spielejahr 2010 ein, sondern auch eine neue Ära in der Darstellung von Frauen und Sexualität in Spielen. Lara Croft hatte ein paar zu große Vektoren auf Brusthöhe, die große, böse Schwester Bayonetta dagegen räkelt sich in aufreizender wie eindeutiger Pose halbnackt vor uns, während im Hintergrund eine dämonische Krähe, geformt aus ihren Haaren, den Kopf eines ebenso dämonischen Wurmes ausreißt und verschlingt. Das ist anders, verstörend und klar, auch ein wenig sexy, denn ihr eng anliegender, tief ausgeschnittener Anzug besteht ausschließlich aus (magischen) Hexen-Haaren, mit denen Sie dämonische Über-Kreaturen formen kann. Ja, Haare werden zu Dämonen, richtig gelesen. Drücken wir die richtigen Knöpfe, löst sich Bayonetta Ihren Zopf auf, formt daraus mal eine Riesenkrake, eine dämonische Spinne oder einfach nur einen überdimensionalen Haar-Stiefel und zerquetscht damit eindrucksvoll ihre Feinde. Das ist alles so extrem übertrieben, dass man es mit Worten gar nicht wirklich beschreiben kann. Aber es sieht in beiden Bedeutungen des Wortes einfach nur “fantastisch” aus. Und es spielt sich zum Glück auch so.
Review: Mass Effect 2
17. Feb
Commander Shepard, der Retter der Galaxie und unser Held aus dem ersten Sci-Fi Rollenspiel-Hit “Mass Effect” ist tot. Ziemlich ungeschickt eigentlich, wenn man bedenkt, dass uns eine Trilogie versprochen wurde. Noch während des Intros müssen wir mit ansehen, wie sich unser Team bei einem Angriff in die Rettungskapseln rettet, unser Prachtschiff die SSV Normandy zerstört wird und Shepards Körper leblos im All driftet. Game Over? Mitnichten, ein obskurer, galaktischer Bill Gates mit mächtig Asche im Hintergrund klaubt sich aus den Überresten von Shepards Körper ein paar DNA Fetzen zusammen und klebt uns im Labor über zwei Jahre hinweg wieder zusammen. Hey, Science Fiction darf das! Dank dieses kleinen Kunstgriffs schaffen es die Entwickler, uns in eine spannende Ausgangslage zu versetzen: Unser reicher Gönner ist nämlich Kopf des privaten Cerberus-Syndikates und wir Teil eines größeren Planes: Ganze menschliche Kolonien werden von einer neuen Bedrohung, den”Collectors” entführt und Cerberus möchte nicht auf die Politik der Allianz warten, bis diese reagiert, sondern sofort helfen. Ob wir Cerberus nun trauen oder nicht, liegt an uns, dennoch haben wir ein gemeinsames Ziel: Die Menschen in den Randgebieten der Galaxie zu retten. Mehr >
Review: SuperCar Challenge
08. Feb
Die Spieleentwickler System3 sind nicht bekannt für große Spieleblockbuster, haben aber dennoch einiges vorzuweisen. 2008 veröffentlichten sie “Ferrari Challenge” für die PS3. Der Titel konnte lediglich durch seine realistische Fahrphysik überzeugen und war ansonsten eher durchschnittlich. Mit “Supercar Challenge” kommt ein neuer Ableger der Spieleschmiede. Ob der Titel auch in anderen Bereichen überzeugen kann, lest ihr hier. Mehr >
Review: Operation Flashpoint: Dragon Rising
08. Feb
2001 veröffentlichte Codemasters einen Taktik-Shooter der Extraklasse. Durch seinen enormen Realismus hatte der Titel in kürzester Zeit eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Einziges Manko: der Titel erschien ausschließlich für den PC. Gute acht Jahre später veröffentlicht Codemasters nun den Nachfolger Operation Flashpoint Dragon Rising auch für Konsolen. Ob dieser seinen Vorgänger übertrumpfen kann, lest ihr hier. Mehr >
Review: Borderlands
08. Feb
Ein Haufen Gamer sitzen ohne Konsole zusammen und stellen aus Langeweile folgende Überlegung an: Jeder darf ein Lieblings-Spielelement nennen und dann schaut man, wie das daraus resultierende Spiel aussehen würde.
“CellShading, also die Grafik sollte auf jedenfall CellShading sein, ihr wisst schon, so wie bei JetSetRadio, das war genial – so Comiclook halt.”, sagt der Erste. Der Zweite ergänzt: “Au, klar, und vom Setting her auf JEDENFALL Endzeit, also Post-Apokalypse, wie bei Fallout 3″ “World of Warcraft muss aber schon auch mit rein, also ich finde es ja sehr motivierend, die Quests sind zwar immer ähnlich, aber trotzdem macht es seit 5 Jahren Millionen von Menschen Spaß” – Aus dem Ersten platzt es raus: “Auja, aber in der First Person Shooter Ansicht mit viel Action und Ballereien!” – nach einigem Lachen fügt der Vierte, der bisher stumm war, hinzu: “Also ich spiel das nur, wenn es auch ein bisschen Rollenspiel-Elemente hat, das ist Pflicht, Diablo 2 spiel ich heute noch gerne weil man mit den unterschiedlichen Skilltrees immer wieder neue Fähigkeiten ausprobieren kann”. Der Zweite ist wieder dran und sagt: “Und als Krönung: Das ganze Paket bitte mit Koop-Modus, also 4 Player gleichzeitig, dann können wir gemeinsam Abenteuer erleben!” Mehr >
Review: Halo 3 ODST
08. Feb
Addon oder vollwertiger Nachfolger? Kann ein Halo Spiel ohne den Masterchief funktionieren? Diese und weiteren Fragen gehen wir in unserem Test zu HALO 3 ODST auf den Grund.
Seinen Ursprung nahm das vorliegende Spiel als geplantes Addon für Halo 3. Da sich eigentlich alles gut verkauft, wo Halo draufsteht, entschied man sich schlußendlich dazu, das Addon als Stand-Alone-Spiel herauszubringen. Damit man für eine nur ca. 5 Stunden lange Solokampagne den Vollpreis verlangen kann, haben die Entwickler noch einiges an Goodies beigelegt. Neben einem neuen Multiplayer-Koop-Modus namens „Firefight“ liegt dem Spiel auch eine zweite DVD bei, die den beliebten Halo 3 Multiplayer-Modus inklusive aller Maps enthält. Auf den ersten Blick eine gute Idee, so kommen auch Halo Neulinge in den Genuss des genialen Multiplayer-Modus, der wie kein Zweiter die XBOX-Online-Community geformt hat. Mehr >




