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Bongo

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Monday, December 29th 2008, 10:09am

Review: Fallout 3

10 Jahre sind seit dem letzen Teil der Serie vergangen. Damals noch von Black Isle Studios entwickelt, hat man ordentliche Erfolge eingefahren. Der neueste Ableger "Fallout 3" wurde von Bethesda Softworks entwickelt, die auch für die "The Elder Scrolls"-Reihe bekannt sind. Wer den letzten Teil "Oblivion" gespielt hat, weiß also was ihn hier erwartet. Für alle anderen gibt es hier einen ausführlichen Test.

Story
Man stelle sich vor die Geschichte wäre nach dem zweiten Weltkrieg anders verlaufen. Die technologische Entwicklung hätte riesiege Sprünge gemacht und wäre in den 50er Jahren mit atombetriebenen Autos gefahren und jeder Haushalt hätte seinen eigenen Dienstroboter. Aber nach einem lang anhaltenden Krieg mit China geht die Welt im Jahre 2077 in einem verheerendem Atomkrieg unter. Ein Großteil der Bevölkerung zieht sich in riesige Atombunker zurück, den sogenannten Vaults. 200 Jahre später habt ihr das Glück in einem dieser Vaults zur Welt zu kommen, genauer gesagt im Vault 101. Eure Mutter stirbt bei eurer Geburt und die einzige Bezugsperson ist euer Vater. Nach eurem 19ten Geburtstag verschwindet euer Vater plötzlich aus dem Vault und ihr fasst den Entschluss, ihm zu folgen. Nachdem ihr das riesige Metalltor des Vault hinter euch gelassen habt, seht ihr zum ersten Mal, mit eigenen Augen, die Sonne. Vor euch liegen nun die Trümmer einer Stadt, die früher als Washington D.C. bekannt war. Von hier an habt ihr die freie Wahl, was ihr als nächstes unternehmt, um euren Vater wiederzufinden.



Gameplay
Direkt nach eurer Geburt könnt ihr das spätere Aussehen eures Charakters bearbeiten. Danach lernt ihr mit euren ersten Schritten die Steuerung des Spiels. In einem Kinderbuch könnt ihr dann eure Attribute verteilen. An eurem 10ten Geburtstag bekommt ihr euren PIP-Boy, der euch im Verlauf des restlichen Spiels als Inventar dient. Hier habt ihr eine Übersicht über eure gesammelten Waffen, Gegenstände und Heilmittel sowie über eure aktiven und inaktiven Quests und eine Weltkarte mit der ihr zu, von euch zuvor entdeckten, Orte reisen könnt ohne den Weg selber laufen zu müssen. Die Karte ist nicht ganz so groß wie in "Oblivion", aber dadurch kommt es so gut wie nie vor, dass ihr minutenlang durch die Wildnis lauft. Überall gibt es etwas zu erkunden und zu entdecken. An fast jeder Ecke lauern Raider oder Supermutanten, die euch vor allem zu Beginn ordentlich zu schaffen machen. Aber seid ihr erst einmal um ein paar Level gestiegen und habt eine vernünftige Wumme am Mann, macht ihr mit Hilfe des V.A.T.S. problemlos Kleinholz aus den Gegnern. Das Vault-Tec Assisted Targeting System - kurz V.A.T.S. - ermöglicht es euch während des Kampfes das Spiel zu pausieren und einzelne Körperteile des Gegners anzuvisieren, um größeren Schaden anzurichten. Jedes Körperteil verfügt über eine Trefferprozentanzeige und eine Zustandsanzeige mit deren Hilfe ihr wisst, wo ihr am meisten Kraft abziehen könnt. Der Einsatz des V.A.T.S. kostet euch Aktionspunkte, die sich aber kurzerhand wieder selbstständig regenerieren. Natürlich könnt ihr auch in traditioneller Ego-Shooter-Manier auf die Gegner einschießen. Dies ist mit den Analogsticks aber nicht ganz einfach. Was die Waffen angeht, habt ihr eine große Auswahl. Vom einfachen Knüppel, ein MG bis hin zum Miniatombombenwerfer ist alles dabei. Diese werden durch den Gebrauch natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen und verlieren somit an Effektivität. Wenn ihr über genügend Reparaturkenntnisse verfügt, könnt ihr eure Waffen problemlos reparieren, ansonsten könnt ihr bei den Waffenhändlern in den Städten nachfragen. Diese machen das aber nicht umsonst, genau so wie der Arzt verlangen sie für ihre Leistungen Bezahlung. In diesem Falle sind das Kronkorken, die als Währung dienen. Aber daran sollte es euch eigentlich nicht mangeln, denn wer die Gegend gründlich erkundet, findet in fast jedem Behälter welche. Auch besiegte Gegner lassen sich rollenspieltypisch durchsuchen und haben meist Nützliches dabei. Ihr könnt ihn auch einfach seiner Kleidung entledigen und diese gegen ein paar Kronkorken verkaufen. Auch hier spielt der Zustand des Gegenstands eine Rolle. Je besser der Zustand, umso mehr bekommt man dafür.



Ihr könnt halt tun und lassen, was ihr wollt. Selbst die einzelnen Quests lassen sich auf verschiedenste Arten lösen. Zum Beispielt bekommt ihr das Angebot gegen gute Bezahlung eine alte, nicht detonierte Atombome, die mitten in einer Stadt liegt, zu manipulieren und aus sicherer Entfernung zu zünden. Wenn ihr den Auftrag erfüllt, bekommt ihr eine satte Summe Kronkorken und eine Suite in einem Hotel, die ihr nach euren Wünschen einrichten könnt, verliert dafür aber Karma. Erstattet ihr dagegen dem örtlichen Sheriff Bericht, wird sich dieser dem Auftraggeber annehmen und ihr erhaltet Karma für das Beschützen der Stadt. Eurer Karma wiederrum bestimmt welche Personen mit euch zu tun haben wollen und welche nicht. Alles was ihr macht, hat Auswirkungen auf eure Umgebung und wie die Menschen sich euch gegenüber verhalten. Ihr könnt als Held und Liebling der Masse handeln oder als unbeliebter und gefürchteter Fiesling.

Kritikpunkte sucht man fast vergebens, lediglich einige Bereiche sind mit langweiligen Texturen versehen und wirken ein wenig monoton. Auch der Kompass, der euch den Weg zum nächsten Ziel angibt, ist nicht wirklich hilfreich, da er u. a. nicht anzeigt, ob sich das Ziel über oder unter euch befindet. Das lange Laufen zu unentdeckten Orten entpuppt sich auf Dauer als zu langatmig.



Grafik
Grafisch ist Fallout ein Highlight. Wenn man seine ersten Schritte aus der Vault macht und sich die Augen an die blendende Sonne gewöhnt haben, liegen vor euch die traurigen Überreste einer einst belebten Gegend. Die Umgebungen sehen realistisch und beeindruckend aus, egal, ob man in der zertrümmerten Hauptstadt oder im hügeligen Ödland unterwegs ist. Die Sichtweite ist auch enorm und trägt zur bedrückten Atmosphäre bei. Es sieht einfach unheimlich aus, wenn man aus weiter Ferne schon die Ruinen der Hauptstadt sieht.
Aber nicht nur die Umgebung sieht gut aus, auch die Gegner sind sehr detalliert und sehen einfach nur fantastisch aus. Ein leicht beschleunigter Tag- und Nachtzyklus sorgt noch einmal für ordentlich Stimmung.

Sound
Eine durchgehend beklemmende Hintergrundmusik fesselt einen förmlich an das Spiel. Egal, ob man durch einen verlassenen Vault geht oder Nachts über einen einsamen Güterbahnhof - die Musik und die Umgebungsgeräusche tragen zur bedrückenden Stimmung bei. Ein weiteres Lob geht an die sehr gute deutsche Synchronisation. Die Dialoge sind einfach erstklassig. Hier und da kann man sich ein Lachen über eine geniale Antwortmöglichkeit nicht verkneifen. Die Waffensounds klingen wuchtig und lassen einfach nur Freude aufkommen.



Fazit
Alles in allem hat Bethesda Softworks einen unglaublichen Rollenspielknüller aufs Parkett gelegt. Die Stimmung in dem Spiel ist einfach nur Wahnsinn. So stellt man sich die grausemen Folgen eines Atomkriegs vor. Ich kann hier eine klare Kaufempfehlung für alle Rollenspielfans aussprechen. Wem "Oblivion" Spaß gemacht hat, wird "Fallout 3" lieben. Außer man steht eher auf ein mittelalterliches Szenario.
Julian Kraus aka s0ul


Fallout 3 hier kaufen:
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Monday, December 29th 2008, 1:02pm

Hätten sie den Monster-aspekt rausgelassen, wärs schon gekauft :love:
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Danny_Dog

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Monday, December 29th 2008, 4:02pm

Also ich hab die das gestern von nem kumpel ausgeliehen und ich muss sagen das es eigentlich schon ziemlich spaß macht.
Mich stören nur die dauernden dialoge mit den charaktern^^

Mechaniker

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Monday, December 29th 2008, 6:22pm

Bongo ich wollte dir nur mal sagen das du dein arbeit echt super machst... und mach so weiter ich schätze deine arbeit sehr

LG Mechaniker



Danny_Dog

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Monday, December 29th 2008, 6:59pm

Bongo ich wollte dir nur mal sagen das du dein arbeit echt super machst... und mach so weiter ich schätze deine arbeit sehr

LG Mechaniker

Jo da kann ich dir nur zustimmen, aber die review wurde net von bongo, sondern von soul erstellt

s0ul

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Tuesday, December 30th 2008, 11:19pm

ich lass den bongo immer die reviews posten, weil er da immer noch die screenshots reinhaut.
das sorgt dann immer für etwas verwirrung.
mir is egal ob ihr mich oder bongo lobt, hauptsache euch gefällt meine arbeit.

Bongo

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Tuesday, December 30th 2008, 11:57pm

Jo, der Ersteller steht ja immer zwischen Fazit und Bewertungsgrafik.

Aber s0ul weiß schon dass das Lob an ihn geht :)
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