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Louker

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Saturday, December 29th 2007, 6:06pm

Review: PSP GO! Cam

Sonys PSP ist schon ein kleiner Alleskönner; man kann Musik hören, ins Internet gehen und seine E-Mails überprüfen, seine Bilder anschauen und Videos abspielen. angekündigt sind ein GPS-Gerät, eine Messenger-ähnliche, interne Kommunikationsmöglichkeit und zuletzt erschienen ist die GO! Cam. Was diese Kamera genau bietet, und ob sich ein Kauf lohnt, das erfahrt ihr in diesem Review.



Klein aber Fein

Die Kamera ist mit den Maßen 45 × 27.3 × 16 (mm) und einem Gewicht von ungefähr 15g ein sehr transportables und filigranes Geschöpf. Mittels einer seitlich befestigten Schraube und einem Mini USB-Anschluss wird sie oberhalb der PSP befestigt und gehalten. Hierbei sollte man Vorsicht walten lassen, denn die vergoldeten Kontakte sind relativ empfindlich. Der Schwenkbare Kopf (180°) erleichtert das Fotografieren aus jeder Lage um einiges und dreht die Bilder nach dem Abspeichern sogar in die richtige Richtung.



Ich seh’ dich
Die variable Auflösung der Fotos (480 × 272; 320 × 240; 640 × 480; 1280 × 960) mit 1.3 MP
lässt ein eher befriedigendes Bild vermuten, jedoch war ich durchaus überrascht, als ich die ersten Fotos damit machte; ein erstaunlich klares Bild und wenige „Verunreinigungen“ lassen das Bild realistisch und naturgetreu wirken. Jedoch hat die Kamera mit verschieden Lichtstärken stark zu kämpfen, was sich eher weniger durch das Verstellen der Lichtwerte beeinflussen lässt. Jenen Effekt der Vollkommenheit sollen einige ausgewählte Veränderungsmöglichkeiten trüben; so kann man ein Naturbild ganz umsonst mit Kohlestücken zeichnen lassen, oder, wer es oldfashioned mag, alles in schwarz-weiß darstellen lassen. Die Videos lassen sich in einer Auflösung von ebenfalls 480x272 Pixel
bei einer konstanten Rate von 30fps kinderleicht Aufnehmen und Abspielen.


Das kann doch jedes Kind!
In der Verpackung befinden sich die GO!Cam und ein kleiner gelber Zettel, auf dem höflich darauf hingewiesen wird, sich die Software zum Bearbeiten des Materials unter dem angegebenen Link zu beschaffen., Nutzer ohne Internetanschluss müssen auf diesen normalerweise beigepackten Service verzichten.
Die Bedienung der Kamera ist so einfach und selbsterklärend, dass auf ein Tutorial oder eine Einführung schlicht und einfach verzichtet wurde. Lediglich eine handvoll von Optionen erscheinen beim Starten der Kamera über den Menüpunkt [Kamera] im XMB unter [Photo]; hier können der vorhin angesprochene Lichtwert bestimmt und andere Veränderungen. bestimmt werden. Durch ein einfaches betätigen der SELECT-Taste gelangt man blitzschnell in den Video-Modus und kann über Druck auf die rechte Schultertaste die Aufzeichnung beginnen.



Komfort großgeschrieben
Nicht nur die Bedienung ist kinderleicht, auch das Bearbeiten geht sehr einfach von der Hand.
Nachdem das Foto bzw. Video automatisch auf dem Stick abgespeichert wurde, kann mittels der Software, jeder zum Regisseur werden. Über den normalerweise für Demos üblichen Weg wird das Bearbeitungprogramm (ca. 100mb) gestartet, man wird erinnert, die Kamera einzustecken, und schon kann man anfangen, kleine Meisterwerke zu zaubern. Eine hilfreiche kleine Cartoon-Kamera hilft hier bei der Bedienung, die eigentlich auch selbsterklärend ist. Die einzelnen Menüpunkte lassen den Benutzer Fotos und Video innerhalb des Programms Dinge aufnehmen, und anschließend selbst bearbeiten. Im Editor können Sprechblasen, Verzerrungs- oder/und Audioeffekte hinzugefügt werden. Das Arsenal an Funktionen ist schier grenzenlos und bereitet auf alle Fälle Beschäftigung für die Heimreise nach einem erlebnisreichen Urlaub.


FAZIT:
Die GO! Cam ist ein hilfreiches und einfaches Werkzeug, tolle Fotos und Videos von einem Urlaubstrip schöne Erinnerungen mitbringen und gleichzeitig bearbeiten zu können. Jedoch sollte man sich entscheiden; die Kamera dranlassen, womit ein angenehmer Transport ausgeschlossen ist, oder sie bei jedem Schauplatz neu zu montieren und die dafür beanspruchte Zeit in kauf zunehmen. Letztendlich kann man sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, und jeder, der kein Photohandy besitzt und gern fotografiert, hiermit völlig bedient wird.

by Steven Schmidt
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