Test: Rainbow Moon

Dunkel Hell
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Test: Rainbow Moon

Heute möchte ich euch das Strategie-RPG Rainbow Moon vom Deutschen Entwickler SideQuest Studios vorstellen, dieses steht seit dem 04.07.2012 im PSN Store für 12.99 € zum Downloaden bereit. Die Entwickler geben eine Spielzeit von ca. 40 Stunden an, wenn man nur der Hauptstory folgt und ca. 100 Spielstunden wenn ihr alles sehen und finden wollt. Da haben sie auch nicht zu viel versprochen, denn die Stunden schmelzen nur so dahin. Wer jedoch noch eine kleine Überzeugungshilfe braucht, für den gibt es eine Gold Trophy, wo man mit allen Charakternen Level 500 erreichen muss. Auf was für eine Art von Spiel ihr euch einlsst, erfahrt ihr jetzt.

Nach einer erfolgreichen Installation und dem dazugehörgigen Spielstart, könnt ihr aus 2 Schwierigkeitsgraden wählen: „Normal“ oder „Hard“. Als nächsten Schritt könnt ihr eueren „Play Style“ bestimmen, dort stehen euch 4 Möglichkeiten zur Wahl. Angefangen von einem guten Startequipment, nur ein paar Tränken, etwas „Rainbow Coins“ oder gleich mit gar nicht. Nach erfolgreicher Wahl beginnt das Intro-Video.

Das Hauptaugenmerk des Spieles ist fast wie in jedem Rollenspiel, es geht darum das Böse in seine Schranken zuweisen. Leider gibt es in diesem Spiel nicht wirklich viel zu spoilern, weil man nach einer Storry suchen muss, was in meinen Augen auch die größte Schwäche des Spieles ist. Man baut nur schwer eine Beziehung zu seinen Charkteren auf, da keine wirklichen Elmente dazu vorhanden sind.

Die Inzinierung der Kämpfe ist etwas Neues. Statt der Wahl zwischen zufälligen Kämpfen und den Feind-On-Screen-Ansatz entwickelten SideQuest Studios ein System, um das Beste aus beiden Welten zu ermöglichen. Zwar gibt es Gegner die auf dem Bildschirm herumlaufen, die ihr herausfordern könnt, aber es gibt auch ein Zufallsprinzip der auf dem Bildschirm angezeigt wird, das euch die Möglichkeit gibt, per Knopfdruck in die Schlacht zugehen. Es ist eine raffinierte Art und Weise solche Kampfszenarien einzubinden, sodass die Spieler sorgfältig wählen können in welche Schlachten sie gehen.

Der Kampf-Modus arbeitet auf einem Raster Gebiet, wo ihr euch von einem quadratischem Spielfeld zum anderen bewegen müsst. Basierend auf euer Level und der Klasse, könnt ihr zum Start nur eine Aktion ausführen. Nach ein paar Levelen bekommt man weitere Aktionsmöglichkeiten hinzu, sodass ihr mehr Schritte oder Angriffe machen könnt. Es ist wichtig eine gute Balance zu bestimmen, wo und wie oft ihr euch bewegt, und wann ihr angreift oder euch verteidigt. Es geht darum, im rechten Moment die taktisch richtigen Entscheidungen zu treffen, um wirksam gegen die Masse an Gegnern, den gerignsten Schaden zu erhalten, aber auch im  perfekten Moment ihn auszuteilen. Einige der Steuerelemente im Kampf können ein bisschen kompliziert sein, was zu Anfang öfters vorkommt. Da das Spiel-Raster diagonal, statt horizontal angelegt ist, entscheidet das Spiel in einigen Momenten selbst, in welche Richtung der Charaktere geht, obwohl man eine andere angewählt hat. Um diese Problematik zu umgehen, empfiehlt es sich, mit dem Steuerkreuz, statt mit dem Analog-Stick zu spielen.

Um euere Charaktere der eigenen Taktik anzupassen, bekommt ihr, wenn ihr Gegner erledigt habt, sogannte „Rainbow Pearls“ die ihr beim NPC ausgeben könnt, um euere Attribute zu verbessern. Auch die Skills müssen beim NPC gekauft oder mit viel Glück gefunden werden. Diese werden bei ihrer Benutzung mit gelevelt und werden pro Level stärker und machen so mehr Damage. Wichtig ist dabei aber immer auf seine MP-Leiste zu achten, da die Skills MP verbrauchen. Es können auch passiv Skills erworben oder gefunden werden, die ihr nach bestimmten Levelabschnitten mit Skillpunkten verbessern könnt, um eure Attribute noch weiter zu steigern. Dafür ist das Gamplayelement mit der „Foodbar“ auf Dauer sehr nervig, da man während des Kampfes vor allem bei den Bossen immer wieder diese auffüllen muss, was unnötig Züge kostet und so einen unnötigis Ärgernis darstellt. Auch wurde ein Tag und Nacht Rhythmus eingebunden, der zum Beispiel das Kaufen und Verkaufen von Itmes nachts nicht möglich macht. Was aber in Dungeons oft anstrengend ist, weil man immer wieder Fackeln anzünden oder den Skill „Magic Light“ aktiveren muss, der auch MP verbraucht, um nicht mal eine Minute etwas sehen zu können, ansonsten ist es sehr schwer überhaut dort etwas zu sehen.

Die Grafik und der Sound erinnern an die frühen Tag dieses Genre mit den Möglichkeiten von heute. So haben wir eine schöne farbenfrohe Welt mit viel Liebe zum Detail. Diese lädt auch zum Durchforsten der Umgebung und der Dungeons ein. Es gibt viel zu entdecken in Rainbow Moon, denn jede neue Rüstung und Waffe verändert auch euer Aussehen. Auch die Gegner sind sehr gut designt und passen von ihrem Erscheinungsbild auch gut in diese Welt. Die Sprachausgabe, sowie auch der Text ist rein in Englisch gehalten, was doch etwas verwundert da dieses Spiel von eimen deutschen Entwicklerteam stammt.

Fazit:
Für Fans von Spielen wie Final Fantasy Tactics oder Disgaea kann hier bedenkenlos zugegriffen werden, denn Rainbow Moon richtet sich klar an Strategiespieler. Ihr werdet hier Stunden verbringen, um die Welt zu erforschen und die Charakter euere Strategie anzupassen. Die Grafik und der Sound passen in diese Art von Spiel perfekt. Leider fehlt es aber ganz klar an einer Story und die anfänglichen Steuerprobleme im Kampf, hätte man sich besser umsetzten können. Fans dieses Genre können aber bedenkenlos bei einem Preis von 12,99 € zugreifen, denn sie werden hier Stunden und Wochen verbringen.

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